Sicherheitsrat soll laut Donald Trump gegen Iran vorgehen

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    Der Uno-Sicherheitsrat solle Donald Trump auf seinem Iran-Kurs unterstützen, meint dieser. Iran dürfe keine Atombombe bekomme.

    US-Präsident Donald Trump ist enttäuscht von GM und der Unternehmenschefin Mary Barra.
    US-Präsident Donald Trump ist enttäuscht von GM und der Unternehmenschefin Mary Barra. - EPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump fordert den Sicherheitsrat auf, sich härter gegen den Iran einzusetzen.
    • Iran würde «Gewalt, Terror und Aufruhr» exportieren, fügt der US-Präsident hinzu.

    US-Präsident Donald Trump hat an den Sicherheitsrat der Uno appelliert, seine harte Linie gegenüber dem Iran zu unterstützen. Die anderen Mitgliedstaaten des Rats sollten mit den USA dafür sorgen, «dass das iranische Regime sein Verhalten ändert und nie eine Atombombe bekommt», sagte Trump heute Mittwoch in einer Sitzung des mächtigsten Uno-Gremiums in New York.

    Der US-Präsident bezichtigte Teheran erneut, «Gewalt, Terror und Aufruhr» zu exportieren. Seit Teheran im Jahr 2015 das Abkommen über sein Atomprogramm unterzeichnet habe, habe die «Aggression des Iran nur zugenommen».

    Iran unterstützt Syrien

    Trump prangerte vor allem die iranische Unterstützung für den syrischen Machthaber Baschar al-Assad im Bürgerkrieg an. Die «Schlachterei» durch die syrische Führung werde durch Iran ebenso wie Russland ermöglicht.

    Die Sitzung des Sicherheitsrats fand unter Leitung Trumps statt, da die Vereinigten Staaten derzeit den rotierenden Vorsitz des Sicherheitsrats innehaben. Offizielles Thema waren Massnahmen gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen.

    Trumps Kurs gegenüber dem Iran stösst allerdings bei den übrigen vier ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats auf massiven Widerstand. China, Frankreich, Grossbritannien und Russland waren an der Ausverhandlung des Atomabkommens mit dem Iran von 2015 beteiligt, das der US-Präsident für völlig unzureichend hält und das er im Mai einseitig aufgekündigt hatte.

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