Rückschlag für Trump: Missbrauchsprozess wird nicht neu aufgerollt

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    USA,

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump muss einen weiteren juristischen Rückschlag hinnehmen.

    ARCHIV - Donald Trump, ehemaliger US-Präsident, spricht in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Ein Richter in New York lehnte am Mittwoch einen Antrag der Anwälte von Trump ab, einen Zivilprozess wegen sexuellen Missbrauchs neu aufzurollen. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
    ARCHIV - Donald Trump, ehemaliger US-Präsident, spricht in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Ein Richter in New York lehnte am Mittwoch einen Antrag der Anwälte von Trump ab, einen Zivilprozess wegen sexuellen Missbrauchs neu aufzurollen. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Andrew Harnik

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Missbrauchsprozess gegen Donald Trump aus dem Mai wird nicht neu aufgerollt.
    • Die Anwälte des Ex-US-Präsidenten sind mit ihrer Klage vor Gericht abgeblitzt.
    • Trump wurde zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von fünf Millionen Dollar verurteilt.

    Ein Richter in New York lehnte am Mittwoch einen Antrag der Anwälte von Trump ab. Diese wollten Zivilprozess wegen sexuellen Missbrauchs neu aufrollen.

    Die Geschworenen seien in diesem Prozess, anders als von Trumps Anwälten behauptet, nicht zu einem «ernsthaft falschen Ergebnis» gekommen. So entschied Richter Lewis Kaplan übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge.

    Trump missbrauchte US-Autorin in Nobelkaufhaus

    Eine New Yorker Geschworenenjury hatte es im Mai als erwiesen angesehen, dass Trump die US-Autorin E. Jean Carroll 1996 in einem New Yorker Nobelkaufhaus angegriffen und sexuell missbraucht hatte. Den Vorwurf der Vergewaltigung wies die Jury zurück. Trump wurde zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von fünf Millionen Dollar verurteilt.

    Kurz nach der Verurteilung machte Carroll bekannt, dass sie erneut gerichtlich gegen den Ex-Präsidenten vorgehen werde. Als Grund nannte sie weitere Äusserungen Trumps nach dem Urteil. Der Beginn des Prozesses wurde von einem Bundesrichter in New York vorläufig auf den 15. Januar 2024 festgelegt.

    Trump klagt nun ebenfalls wegen Verleumdung gegen Carroll. Auch in mehreren anderen Fällen muss sich Trump mit Gerichten auseinandersetzen.

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