Richterin stellt Waffen-Verfahren gegen Hunter Biden ein

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    Hunter Biden, Sohn des US-Präsidenten, wird nach einer umstrittenen Begnadigung durch seinen Vater nicht mehr strafrechtlich verfolgt.

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    Hunter Biden (r.), Sohn von US-Präsident Joe Biden, wird nach der Begnadigung durch seinen Vater nicht mehr verfolgt. (Archivbild) - keystone

    Nach der präsidialen Begnadigung durch seinen Vater wurde das Verfahren gegen Hunter Biden wegen falschen Angaben beim Kauf einer Waffe eingestellt. Die Entscheidung erging durch die zuständige Bundesrichterin Maryellen Noreika im Bundesstaat Delaware. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor.

    US-Präsident Joe Biden hatte seinen Sohn am Sonntag pauschal für alle Vergehen auf Bundesebene in einem Zeitraum von fast elf Jahren begnadigt. Die Entscheidung stiess auf breite Kritik, insbesondere von Republikanern. Innerhalb der Demokratischen Partei blieben die Reaktionen weitgehend zurückhaltend, doch es gab auch vereinzelt Widerspruch.

    Biden schweigt in Angola

    So erklärte etwa der demokratische Senator Michael Bennet auf der Plattform X, Bidens Begnadigung stelle «persönliche Interessen über seine Pflicht» und untergrabe «weiter das Vertrauen der Amerikaner in ein Justizsystem, das alle fair und gleich behandelt».

    Präsident Biden, der aktuell zu Besuch im afrikanischen Angola ist, äusserte sich bislang nicht persönlich zu dem Thema. Seine Sprecherin Karine Jean-Pierre verteidigte die Entscheidung und führte an, Hunter Biden sei vor allem wegen seines prominenten Nachnamens ins Visier geraten.

    Der 54 Jahre alte Präsidentensohn war in zwei Strafverfahren verwickelt gewesen. Steuerdelikte, zu denen er sich schuldig bekannte, und Falschangaben bei einem Waffenkauf, für die er bereits verurteilt wurde. Die Ermittlungen führten dazu, dass zahlreiche intime Details aus seinem Privatleben an die Öffentlichkeit gelangten.

    Umfangreiche Begnadigung

    Das Strafmass für beide Verfahren sollte ursprünglich im Dezember verkündet werden. Zwar drohten Hunter Biden theoretisch hohe Haftstrafen. Diese galten jedoch aufgrund seiner fehlenden Vorstrafen als unwahrscheinlich.

    Die weitreichende Begnadigung schützt ihn nun davor, jemals wegen möglicher Vergehen der vergangenen Dekade auf Bundesebene angeklagt zu werden. Sie geht weit über die konkreten Vorwürfe hinaus, die ihm bisher gemacht wurden und umfasst alle «Vergehen gegen die Vereinigten Staaten», die er im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis zum 1. Dezember 2024 «begangen haben könnte oder an denen er beteiligt war».

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    Kommentare

    User #2267 (nicht angemeldet)

    Mit dieser Aktion hat Biden Trump den Weg geebnet, gleiches zu tun.

    User #4040 (nicht angemeldet)

    Biden hätte nicht solche Entscheidungen treffen dürfen. Ich hoffe nur das Trump Ihm das Leben Schwer macht. Trump wird jetzt auch viele Begnadigen. Biden Versucht jetzt noch alles zu machen bis 20. Januar 2025 Milliarden an die Ukraine Begnadigungen usw.

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