Richter stärkt öffentliche US-Sender in Streit mit Trump

Keystone-SDA
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USA,

Öffentliche Sender in den USA haben in ihrem Finanzierungsstreit mit Donald Trump einen weitgehend symbolischen Etappensieg erzielt.

ARCHIV - Die Statue der Justitia. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa
ARCHIV - Die Statue der Justitia. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa - sda - Keystone/dpa/Arne Dedert

Ein Richter in der Hauptstadt Washington entschied, dass der US-Präsident nicht berechtigt war, den Sendern NPR und PBS im vergangenen Jahr per Erlass die staatlichen Zuschüsse zu entziehen. Aus der Begründung sei deutlich geworden, dass der Grund für den Entzug der Mittel die Unzufriedenheit mit der Berichterstattung gewesen sei – und das sei eine Verletzung der in der Verfassung festgeschriebenen Meinungsfreiheit.

Für die aktuelle Finanzierung öffentlicher US-Sender hat das Urteil keine Folgen. Denn der Kongress beschloss nach Trumps Erlass mit den Stimmen seiner Republikaner, die bereits für zwei Jahre veranschlagten Mittel von gut einer Milliarde Dollar zu streichen. Die Entscheidung des Richters könnte Relevanz für Finanzierung in der Zukunft haben. Eine Sprecherin des Weissen Hauses sagte allerdings dem «Wall Street Journal», die Regierung gehe davon aus, sich in dem juristischen Streit am Ende durchzusetzen.

NPR und PBS werden grösstenteils von lokalen Rundfunk-Stationen und Spenden getragen. Das Sendersystem bekam traditionell aber auch Zuschüsse vom Staat über die Corporation for Public Broadcasting (CPB). Die 1967 gegründete CPB löste sich Anfang des Jahres nach dem Entzug der Finanzierung auf.

Kommentare

User #1323 (nicht angemeldet)

Weiter so , er darf nicht nicht allem durchkommen.

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