Rettungshoffnung schwindet nach Einsturz in Caracas

    Keystone-SDA
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    Venezuela,

    Der Einsatz internationaler Rettungsteams nach den Erdbeben in Venezuela hat die Suche nach Überlebenden beschleunigt, für Angehörige von Vermissten aber zum Teil auch traurige Gewissheit gebracht. Nach Erkundungsarbeiten schlossen etwa mexikanische Rettungskräfte in einem eingestürzten Gebäude im Stadtbezirk Chacao der Hauptstadt Caracas die Möglichkeit aus, dort noch lebende Menschen zu finden.

    Trümmer liegen nach dem verheerenden Erdbeben vor einem Gebäude im Westen der Stadtmitte von Caracas. Foto: Ivanna Laura/dpa
    Trümmer liegen nach dem verheerenden Erdbeben vor einem Gebäude im Westen der Stadtmitte von Caracas. Foto: Ivanna Laura/dpa - Keystone/dpa/Ivanna Laura

    «Sie halten es aufgrund des Gewichts der Konstruktion für sehr unwahrscheinlich, dass sich dort noch Überlebende befinden», sagte der Bürgermeister von Chacao, Gustavo Duque, in einem Video vor dem Wohngebäude Petunia. Das dort eingesetzte Rettungsteam habe nach einer ersten Inspektion festgestellt, dass die Betonplatten vollständig zusammengedrückt seien.

    Chacao schon 1967 schwer von einem Erdbeben getroffen

    Der Bezirk Chacao im Osten der Hauptstadt gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten der Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5, die bislang nach offiziellen Zahlen 920 Menschen das Leben gekostet haben. In den modernen Vierteln Los Palos Grandes und Altamira sind mehrere Gebäude eingestürzt – ähnlich wie beim Erdbeben der Stärke 6,3 im Jahr 1967, bei dem rund 250 Menschen ums Leben kamen.

    Die umliegenden Strassen werden seit den Erdbeben am Mittwoch von Polizei und Soldaten abgesperrt, um verzweifelte Angehörige, die nach Nachrichten über Vermisste suchen, am Betreten der Unglücksstelle zu hindern.

    Silvia D'Avino weinte vor den schweren Baumaschinen der Rettungsteams. Ihre Schwester und deren Sohn lebten in einem der eingestürzten Wohnkomplexe. «Kaum hatte ich erfahren, was vorgefallen war, bin ich hergekommen und musste feststellen, dass das Gebäude in Trümmern lag», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

    Am Freitag besuchte die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez Chacao. Medienberichten zufolge wurde sie dabei ausgebuht. Eine Frau warf ihr vor, die Tragödie für politische Zwecke zu instrumentalisieren, wie in einem Video zu sehen war, das unter anderem die Zeitung «El Nacional» veröffentlichte.

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    Kommentare

    User #1739 (nicht angemeldet)

    Wäre gut die beschlagnahmten Gelder wieder freizugeben, Herr Trump.

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