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    LGBTQ-Flagge angezündet: 16 Jahre Haft für Mann

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    USA,

    In Des Moines, im Bundesstaat Iowa (USA), hat ein Mann ein LGBTQ-Flagge verbrannt. Für seine als Hassverbrechen gewertete Tat, muss er 16 Jahre hinter Gitter.

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    Im Cartoonmuseum Basel ist erstmals in Europa eine Retrospektive der bedeutendsten queeren Comickünstlerin der USA, Alison Bechdel, zu sehen. (Archivbild) - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im US-Bundesstaat Iowa verbrannte ein Mann eine LGBTQ-Flagge.
    • Das Gericht wertete seine Tat als Hassverbrechen.
    • Das verkündete Strafmass beträgt 16 Jahre und einen Monat Haft.

    Weil er eine Regenbogenfahne von einer Kirchenfassade abgerissen und verbrannt hat, ist ein Mann im US-Bundesstaat Iowa zu rund 16 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht habe die Tat als Hassverbrechen gewertet, berichteten örtliche Medien am Donnerstag (Ortszeit).

    Der 30-Jährige hatte die LGBTQ-Flagge im Juni von der Fassade einer Kirche in der Stadt Ames entfernt und danach vor einem Strip-Lokal in Brand gesteckt, wie die Zeitung «The Des Moines Register» schrieb.

    Für Brandstiftung und Hassverbrechen schuldig befunden

    LGBTQ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Der Angeklagte hatte den Berichten zufolge gesagt, er habe das Banner angezündet, weil er Homosexualität ablehne. In dem Prozess habe er aber seine Unschuld beteuert.

    Die Geschworenen befanden ihn im November dann unter anderem wegen Brandstiftung und Hassverbrechen für schuldig. Das nun verkündete Strafmass beträgt 16 Jahre und einen Monat Haft.

    30-Jähriger ist Gewohnheitstäter

    Staatsanwältin Jessica Reynolds sagte, der Tatbestand des Hassverbrechens sei hinzugefügt worden, weil sich die Tat gegen die sexuelle Orientierung von Menschen gerichtet habe. Die Strafe sei zudem höher ausgefallen, weil der 30-Jährige ein Gewohnheitstäter sei.

    Pastorin Eileen Gebbie, die selbst der LGBTQ-Gemeinde angehört, hatte die Flagge über dem Kircheneingang angebracht. Sie begrüsste den Schuldspruch. Es habe sich um ein «von Bigotterie und Hass getriebenes Verbrechen» gehandelt.

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