Columbia

    Polizei rückt gegen Uni-Besetzer auf Columbia-Campus vor

    Keystone-SDA
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    USA,

    Am Dienstagabend (Ortszeit) strömten hunderte Polizisten auf den Campus der Elite-Uni Columbia, um gegen die protestierenden Studenten vorzugehen.

    New York Columbia Proteste
    Beamte der New Yorker Polizei versammeln sich auf der Amsterdam Avenue während einer Razzia gegen das Lager pro-palästinensischer Demonstranten an der Columbia University am Dienstag, 30. April 2024, in New York. - keystone

    Nach der Eskalation propalästinensischer Proteste an der New Yorker Elite-Universität Columbia ist ein Grossaufgebot der Polizei gegen die Studierenden vorgerückt. Am Dienstagabend (Ortszeit) strömten hunderte Polizisten auf den Campus im Norden Manhattans, wie eine dpa-Reporterin vor Ort berichtete. Die Beamten drangen auch in das von Demonstranten besetzte Universitätsgebäude ein, es gab mehrere Festnahmen – laut dem US-Sender CBS mindestens 50. Dutzende Zelte in dem sogenannten Solidaritätscamp auf dem Gelände wurden von den Einsatzkräften durchsucht.

    Die Demonstrierenden kritisieren das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg und fordern Solidarität mit den Palästinensern. Ausserdem verlangen sie von der Hochschule, finanzielle Beziehungen mit Israel zu kappen. Die Universitätsleitung lehnte das ab.

    Es ist bereits der zweite Grosseinsatz der Polizei auf dem Campus: Vor knapp zwei Wochen war die New Yorker Polizei schon einmal auf Bitten der Uni-Leitung gegen die Studierenden vorgerückt. Diese kritisierten das Vorgehen als unverhältnismässig, in der Folge kam es an Dutzenden Universitäten in den USA zu Protesten und der Errichtung von Zeltlagern. Einigen Demonstrierenden wird Antisemitismus und die Verharmlosung der islamistischen Hamas vorgeworfen, deren Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist

    Kommentare

    User #3749 (nicht angemeldet)

    Wer die Wahrheit über die Proteste wissen möchte : owen jones, Richard Medhurst, Norman Finkelstein, Max Blumenthal! Hier werden die Studenten zu unrecht in den Dreck gezogen. Da sehen wir wer undere Medien steuert

    User #5443 (nicht angemeldet)

    Diese Studenten kämpfen weltweit für unsere Meinungsfreiheit und Demokratie

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