New York bereitet sich auf starke Hitze vor
New York bereitet sich auf eine gefährliche Hitzewelle mit bis zu 40 Grad vor. Die Stadt erklärt Bibliotheken als Abkühlräumen.

Das Wichtigste in Kürze
- New York erwartet mit bis zu 40 Grad eine krasse Hitzwelle.
- Die Stadt hat einige öffentliche Einrichtungen zu Abkühlräumen erklärt.
- Auch das WM-Achtelfinal Brasilien gegen Norwegen findet wohl bei 34 Grad statt.
Die Ostküstenmetropole New York bereitet sich auf eine Hitzewelle mit knapp bis zu 40 Grad vor. Die Stadt hat dazu etwa einige Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen zu Abkühlräumen erklärt und will in einigen Freiluftbereichen mit Sprühventilatoren für Schutz vor der Hitze sorgen.
Gesonderte Kühlstationen sollen für im Freien Arbeitende aufgestellt werden. Gleichzeitig stehen in den USA ein langes Wochenende zum Unabhängigkeitstag und weitere Partien der Fussball-WM bevor.
«Uns erwartet möglicherweise der zweitheisseste Tag in der Geschichte von New York City seit mehr als einem Jahrzehnt», sagte Bürgermeister Zohran Mamdani und sprach von «lebensbedrohlicher Hitze». Laut der Stadtverwaltung starben im vergangenen Jahr 19 Menschen in New York City infolge einer «Rekordhitze» im Juni.
Die Stadt wies auch darauf hin, dass die örtlichen Feuerwehren kostenlose Sprühkappen verleihen, mit denen sich Hydranten an den Strassenrändern in Fontänen für Kinder verwandeln lassen.
Norwegen muss bei 34 Grad Fussball spielen
Zum Sonntag hin sollen die Temperaturen laut Vorhersage wieder leicht sinken. Im Achtelfinale der Fussballweltmeisterschaft treffen in East Rutherford dann Brasilien und Norwegen aufeinander – bei prognostizierten 34 Grad.
Nicht nur in New York erwarten die Menschen hohe Temperaturen. Der Nationale Wetterdienst warnt in weiten Teilen der zentralen und östlichen USA vor gefährlicher Hitze, die Rekordwerte erreichen soll sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Auch für Teile von Ontario und Quebec in Kanada warnen Behörden vor starker Hitze.

Grund für teilweise gefährlich hohe Temperaturen ist laut Experten das Wetterphänomen der Hitzeglocke, was auch kürzlich in Mittel- und Westeuropa für aussergewöhnlich hohe Temperaturen gesorgt hat.











