Musk bringt Doge-Kostensenker nach Rassismus-Eklat zurück

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    USA,

    Elon Musk bringt einen wegen Rassismus entlassenen Mitarbeiter wieder ins Spiel. Unterstützung erhält er von Vizepräsident J.D. Vance.

    Eine Reihe rassistischer Beiträge wird für einen 25-Jährigen aus dem Doge-Team wohl folgenlos bleiben. (Archivbild)
    Eine Reihe rassistischer Beiträge wird für einen 25-Jährigen aus dem Doge-Team wohl folgenlos bleiben. (Archivbild) - Valerie Plesch/dpa

    Wegen rassistischer Online-Beiträge hatte ein Kostensenker im US-Finanzministerium den Job verloren – jetzt holt Elon Musk ihn wieder zurück. Unterstützung bekam Musk von Vizepräsident J.D. Vance, der schrieb, «dumme Social-Media-Aktivität sollte nicht das Leben eines Jungen ruinieren».

    Der 25-jährige Vertreter von Musks Kostensenkungs-Gremium Doge wurde mit einem inzwischen gelöschten Konto bei Twitter und der Nachfolgeplattform X in Verbindung gebracht, bei dem es unter anderem hiess: «Ich war rassistisch, bevor es cool wurde». Der Autor schrieb auch, er würde selbst für Geld nicht ausserhalb seiner ethnischen Gruppe heiraten.

    Zum Nahost-Konflikt meine er, er hätte kein Problem damit, wenn Gaza und Israel beide vom Erdboden verschwänden.

    Rücktritt nach Medien-Nachfrage

    Die Beiträge waren vom «Wall Street Journal» mit dem Doge-Vertreter in Verbindung gebracht werden. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, teilte dann auf eine Nachfrage der Zeitung zu dem Konto mit, der 25-Jährige sei zurückgetreten. Er hatte zuvor unter anderem für Musks Weltraumfirma SpaceX gearbeitet.

    Der 25-Jährige war einer von nur zwei Doge-Vertretern, denen in einer Gerichtsentscheidung der vorläufige Zugang zum zentralen Überweisungssystem des US-Finanzministeriums gestattet wurde.

    Rückendeckung von Musk und Vance

    Musk startete am Freitag eine Kampagne, um den Mitarbeiter zurückzubringen. Die Journalistin des «Wall Street Journal», die den Bericht veröffentlicht hatte, nannte er bei X eine «widerliche und grausame Person». Auch liess er X-Nutzer in einer Umfrage darüber abstimmen, ob der 25-Jährige seinen Job zurückbekommen solle. 78 Prozent der gut 385.000 teilnehmenden Nutzer sprachen sich dafür aus.

    Nach der Unterstützung von Vance schrieb Musk bei X: «Er wird zurückgeholt». Irren sei menschlich und verzeihen göttlich.

    Moderatoren des Nachrichtensenders CNN hoben nach Vance' Einschreiten hervor, dass dessen Ehefrau Usha Vance indische Wurzeln hat.

    Trump zeigt sich unwissend

    In dem Account war mit Blick auf die Vielzahl indischer Beschäftigter im Silicon Valley auch dazu aufgerufen worden, Hass auf Inder zu normalisieren.

    Auch US-Präsident Donald Trump wurde bei einer Pressekonferenz zu der Situation gefragt. Er sagte, er wisse darüber nicht Bescheid – aber wenn Vance der Meinung sei, «stehe ich hinter dem Vizepräsidenten».

    Donald Trump zeigt sich unwissend. - keystone

    Trump hatte Tech-Milliardär Musk mit der Senkung der Regierungsausgaben beauftragt. Dafür wurde ein Gremium mit dem Namen Doge (Department of Government Efficiency) gebildet, das an das Weisse Haus angeschlossen ist.

    Doge hat nach Informationen der «New York Times» bisher etwa 40 Mitarbeiter. Viele wurden Medienberichten zufolge aus dem Umfeld von Musks Firmen rekrutiert.

    Er führt neben SpaceX unter anderem auch den Elektroauto-Hersteller Tesla. Dem Weissen Haus zufolge soll Musk selbst aufpassen, dass keine Konflikte mit seinen wirtschaftlichen Interessen auftreten.

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    Kommentare

    User #6285 (nicht angemeldet)

    Wurde er auch mit ausgestrecktem Arm von Elon begrüsst? Sie sind wieder da.

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