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    Google-Suche setzt künftig komplett auf KI-Bot

    Elena Hatebur
    Elena Hatebur

    USA,

    Der US-Konzern Google plant den wohl grössten KI-Umbau der vergangenen Jahre. Die klassische Google-Suche wird Geschichte, jetzt übernimmt der Bot die Aufgaben.

    Google
    Die Google-Suche erhält ein grosses KI-Update. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der US-Konzern Google setzt künftig noch deutlicher auf KI.
    • Die klassische Google-Suche wird verändert, ein KI-Chatbot übernimmt.
    • Das Unternehmen möchte damit verhindern, das Nutzer zu anderen Chatbots abwandern.

    Wer heute etwas googelt, erhält schon nach wenigen Sekunden eine kurze KI-Zusammenfassung oberhalb der Suchresultate. Genau dieses Prinzip will der US-Konzern nun massiv ausbauen.

    Oder anders gesagt: Die klassische Google-Suche, wie man sie seit Jahrzehnten kennt, steht vor dem wohl grössten KI-Umbau überhaupt.

    Google hat an seiner Entwicklerkonferenz am Dienstag deutlich gemacht, wohin die Reise gehen soll. Die Suche soll «durch und durch eine KI-Suche» werden.

    Künftig soll die Suchmaschine nicht mehr nur Links liefern, sondern Aufgaben verstehen, Zusammenhänge erkennen und teilweise sogar selbst handeln.

    Nutzer sollen komplexe Szenarien schildern

    Bereits heute beantwortet die KI von Google einfache Fragen direkt im Suchfenster. Künftig soll daraus aber eine deutlich persönlichere und interaktivere Erfahrung werden.

    Die KI soll komplexe Anliegen verstehen, Folgefragen beantworten und Informationen stärker zusammenfassen. Die Nutzer sollen in Zukunft nicht mehr nur einzelne Stichwörter eingeben, sondern gleich ganze Szenarien schildern.

    Der Konzern spricht dabei vom sogenannten «AI Overview» und «AI Mode». Das heisst: Die Suchmaschine erstellt selbst einen zusammenhängenden Überblick über ein Thema, bevor Nutzer überhaupt auf einen Link klicken müssen.

    Besonders auffällig: Die Antworten wirken zunehmend wie ein Gespräch mit einem Chatbot.

    KI soll künftig auch «agentische» Aufgaben übernehmen

    Doch das ist noch nicht alles. An der Entwickler-Keynote stellte der Konzern auch zwei sogenannte «agentische» Funktionen vor. Diese sollen ab kommendem Sommer verfügbar sein.

    Mit dem «Agentic Coding» möchte Google mithilfe eines KI-Programmier-Tools, das im Hintergrund läuft, zu jeder Frage passende Erklärgrafiken liefern. Auch interaktive Statistiken sollen möglich sein.

    Was hältst du vom «Agentic Shopping»?

    Auch das «Agentic Shopping» stellte der Konzern am Dienstag vor. Die KI soll also nicht nur informieren, sondern – ähnlich wie ein kleiner Agent – aktiv Aufgaben erledigen können.

    Mit dem Auftrag, bestimmte Waren zu suchen, könnte die KI künftig mit einem Warenkorb über mehrere Plattformen hinweg Produkte einkaufen. Google hebt insbesondere die Möglichkeit hervor, die Ware direkt über Google zu bezahlen statt in verschiedenen Onlineshops.

    Alles an einem Ort

    Dieser Schritt in Richtung KI scheint aus Sicht des US-Konzerns nur logisch. Google kämpft mit der Abwanderung seiner Nutzerinnen und Nutzer zu ChatGPT und Co.

    Mit den neuen KI-Möglichkeiten möchte der Konzern seine Nutzerinnen und Nutzer nun auf den eigenen Anwendungen halten. Das dürfte gelingen, sofern sich ab Sommer alles direkt via Google erledigen lässt.

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    Kommentare

    User #5892 (nicht angemeldet)

    Ich blöke einfach die KI nach, kommt schon gut.

    User #6967 (nicht angemeldet)

    Wie gäbig ond praktisch. Mit der KI brauche ich keine teuren Mitarbeiter und kurzfristig schaufle ich mir das eigene Kariere-Grab. 🤣

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