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    FBI prüft möglichen Hack bei Trumps Wahlkampfteam

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die US-Bundespolizei FBI untersucht mögliche Hackerangriffe auf die Wahlkampfteams von Donald Trump und Joe Biden.

    Donald Trump
    Donald Trump. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das FBI untersucht aktuell mögliche Hackerangriffe auf die US-Wahlkampfteams.
    • Das Trump-Team hat iranische Akteure unter Verdacht.
    • Aktuell fehlen Beweise, ob die Islamischen Republik hinter den Angriffen steckt.

    Das FBI ermittelt im Fall eines möglichen Hackerzugriffs auf interne Kommunikation des Wahlkampfteams des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Das bestätigte die US-Bundespolizei auf Anfrage. Die «Washington Post» berichtete unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen, das FBI untersuche zudem auch eine mögliche Hackerattacke auf das Wahlkampfteam der demokratischen Gegenseite.

    Das Nachrichtenportal «Politico» hatte am Wochenende zuerst über den Fall berichtet. Demnach hatte Trumps Sprecher Steven Cheung von einem Hack gesprochen, nachdem das Online-Portal mehrere E-Mails von einem Absender namens «Robert» erhalten hatte, die interne Kommunikation des Wahlkampfteams enthielten.

    FBI nimmt mögliche Cyberangriffe ins Visier

    Die «Washington Post» gab an, auf ähnliche Weise kontaktiert worden zu sein. Den US-Medien soll ein 271 Seiten langes internes Dossier über Trumps Vizepräsidentschaftskandidaten J.D. Vance zugespielt worden sein. Solche Dossiers dienen im US-Wahlkampf unter anderem dem Zweck, besser auf politische Angriffe der Gegenseite vorbereitet zu sein.

    Trumps Wahlkampfteam meldet verdächtige Aktivitäten

    Laut «Politico» machte das Trump-Team «den USA feindlich gesinnte ausländische Akteure» für den Cyberangriff verantwortlich und zitierte in diesem Kontext eine Gefährdungsanalyse des Microsoft Threat Analysis Center, in der es unter anderem um angebliche Einmischung des Irans in den US-Wahlkampf geht.

    In dem Bericht heisst es, eine mit den iranischen Revolutionsgarden – der Elitestreitmacht der Islamischen Republik – in Verbindung stehende Gruppe sei ins Konto eines ehemals hochrangigen Mitglieds eines Wahlkampfteams eingedrungen und habe darüber sogenannte Spear-Phishing-E-Mails verschickt. Microsoft identifizierte in dem Bericht aber keine konkreten Personen oder Parteien.

    Biden-Team frühzeitig über Cyberrisiken informiert

    Das Trump-Team erbrachte gegenüber «Politico» ebenfalls keine direkten Beweise für einen Hack durch iranische Akteure. In der «Washington Post» hiess es unter Berufung auf mit der Situation vertraute Informanten, dass das FBI zwar iranische Akteure hinter den Cyberangriffen vermute. Es sei jedoch weniger klar, ob dieselben Gruppen auch die E-Mails an die US-Journalisten gesendet hätten.

    Glaubst du, dass Donald Trump im November noch einmal zum US-Präsidenten gewählt wird?

    Der Sender CNN berichtete mit Verweis auf eine eingeweihte Quelle, die Bundespolizei habe das Team von US-Präsident Joe Biden – der im Wahlkampf inzwischen Platz für Kamala Harris gemacht hat – im Juni über das Risiko möglicher iranischer Cyberangriffe unterrichtet. In seiner Stellungnahme zu den Ermittlungen erwähnte das FBI den Iran jedoch nicht.

    Kommentare

    User #2581 (nicht angemeldet)

    Russische Salametti schmeckt dem Trudi am besten.

    User #3193 (nicht angemeldet)

    Können mir die Salamispezialisten unter den Kommentarschreibern erklären, was für einen Mund Trump auf dem Foto macht?

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