ELN-Rebellen starten Offensive in Kolumbien

    DPA
    DPA

    Kolumbien,

    Die kolumbianische Regierung hat vor kurzer Zeit die Friedensgespräche mit der linken Guerillaorganisation ELN unterbrochen. Die Guerilla kündigt nun eine Offensive für Samstag bis zum kommenden Dienstag an.

    Kolumbiens Präsident José Manuel Santos.
    Kolumbiens Präsident José Manuel Santos. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Kolumbien ist eine Guerilla-Offensive geplant.
    • Die Verhandlungen mit der Guerilla-Organisation ELN sind vorübergehend ausgesetzt.

    Nach der vorläufigen Unterbrechung der Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation ELN haben die Rebellen eine Militäroffensive gestartet. Am Samstag sprengten sie im Department Cesar im Norden des Landes eine Brücke und griffen einen Lastwagen mit einem Sprengsatz an, wie die Streitkräfte mitteilten.

    Ende Januar hatte die Regierung die Verhandlungen mit den ELN auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem die Rebellen eine Reihe von Bombenanschlägen auf Polizeiwachen mit Toten und Verletzten verübt hatten.

    Seit dem Friedensvertrag mit der grösseren Rebellengruppe Farc Ende 2016 ist die ELN mit ihren knapp 2000 Kämpfern die letzte aktive Guerillaorganisation in dem südamerikanischen Land.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Hunger und fehlende Medikamente

    MEHR IN NEWS

    4 Interaktionen
    Anchorage
    2 Interaktionen
    Sofia
    gast
    428 Interaktionen
    «Wollten Rosenwasser»

    MEHR AUS KOLUMBIEN

    Santa Bárbara de Iscuandé
    Kokain
    3 Interaktionen
    Bogotá