Die Deutsche Bank entlässt vier Topbanker wegen einer Spesenabrechnung der anderen Art. Die Vier wollten sich offenbar einen Stripclubbesuch auszahlen lassen.
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Der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Topbanker der Deutschen Bank in New York wurden entlassen.
  • Sie gaben bei der Spesenabrechnung einen Stripclubbesuch als Restaurantbesuch an.

Vier Topbanker der Deutschen Bank in New York wurden nach einem ganz speziellen «Restaurantbesuch» entlassen. Diesen wollten sie bei der Bank als Spesen abrechnen. Das Problem: Das Restaurant war kein Restaurant – sondern ein Stripclub. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Personen bezieht, die mit dem Vorfall vertraut sind.

Unter den gefeuerten Bankern findet sich ranghohes Personal, wie den Leiter des Eingenkapitalmarkt-Geschäfts. Die Deutsche Bank hält sich selbst mit Auskünften bedeckt. Man lehne es ab, sich zu den Umständen der Angelegenheit zu äussern, teilt sie auf Anfrage von Bloomberg mit. Ganz generell dulde man aber keine Verstösse gegen die Unternehmensrichtlinien oder den Verhaltenskodex.