Es ist nicht das erste Mal, dass es in Kalifornien brennt. Doch die Feuer werden nach Expertenangaben heisser, häufiger und grösser. Jetzt hat es die Gegend bei Santa Barbara erwischt.
Ein Tankflugzeug in Kalifornien im Einsatz gegen das Feuer. Foto: Ringo H.W. Chiu/AP/dpa
Ein Tankflugzeug in Kalifornien im Einsatz gegen das Feuer. Foto: Ringo H.W. Chiu/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehr als 1000 Feuerwehrleute kämpfen im US-Bundesstaat Kalifornien gegen ein sich schnell ausbreitendes Feuer.

Das sogenannte Alisal-Fire bei Santa Barbara breitete sich örtlichen Behördenangaben zufolge bis Mittwochabend (Ortszeit) auf mehr als 62 Quadratkilometern Fläche aus.

Die Flammen waren am Montag aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen. Starke Winde hätten sie angefacht. Die Feuerwehr war mit Löschflugzeugen im Einsatz. Die Flammen seien bisher zu fünf Prozent eingedämmt worden, hiess es.

Ein Highway-Abschnitt im US-Westküstenstaat wurde gesperrt. Zudem ordneten örtliche Behörden Evakuierungen an. Die Häuser zahlreicher Menschen im Bezirk Santa Barbara wurden von den Flammen bedroht. Diese seien auch gefährlich nahe an das ehemalige Feriendomizil des früheren US-Präsidenten Ronald Reagan herangerückt, berichtete die Zeitung «Los Angeles Times» unter Berufung auf einen Manager der Ranch.

Der Westen der USA und Kanadas wurde im Sommer viele Wochen lang von einer Serie von Waldbränden heimgesucht. Flächenbrände in Kalifornien gab es immer schon, doch nun sind die Feuer nach Expertenangaben heisser, häufiger und grösser.

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