Baby stirbt durch Querschläger in New York
Ein tödlicher Schuss erschüttert New York: Ein Baby wurde bei einer gezielten Attacke von einer verirrten Kugel getroffen.

Ein sieben Monate altes Baby ist in New York durch einen Querschläger tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Brooklyn, wie die «Associated Press» berichtet.
Das Kind sass in einem Kinderwagen, als plötzlich mehrere Schüsse auf offener Strasse fielen. Eine Kugel traf das Mädchen am Kopf, worauf es sofort in ein Spital gebracht wurde.
Die Schiesserei ereignete sich am frühen Nachmittag an einer belebten Kreuzung mit Passanten. Zwei Männer auf einem Motorroller sollen gezielt auf eine Personengruppe geschossen haben, berichtet die «BBC».
Täter zielten offenbar nicht auf das Kind
Ermittler gehen davon aus, dass das Baby nicht das eigentliche Ziel der Angreifer war. Die Polizei vermutet laut der «Associated Press» einen Zusammenhang mit kriminellen Auseinandersetzungen.
Nach der Tat flüchteten die Verdächtigen zunächst mit dem Motorroller vom Tatort. Später kollidierten sie mit einem Fahrzeug, wobei ein mutmasslicher Täter verletzt festgenommen wurde.
Ein zweiter Verdächtiger ist weiterhin auf der Flucht, während die Fahndung andauert. Weitere Personen wurden bei dem Angriff laut der «BBC» nicht verletzt.
Dramatische Minuten nach den Schüssen
Die Mutter des Kindes suchte unmittelbar nach den Schüssen Schutz in einem nahegelegenen Geschäft. Erst dort bemerkte sie die lebensbedrohliche Verletzung ihres Babys, berichtet die «CNN».
Augenzeugen schilderten panische Szenen, als Menschen versuchten, sich vor weiteren Schüssen zu schützen. Der Vater brachte das Kind anschliessend selbst in ein Spital, wo es verstarb.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani zeigte sich tief erschüttert über den Tod des Kindes. Er sprach laut der «Associated Press» von einer Tragödie, die die gesamte Stadt erschüttere.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei wertet derzeit Videoaufnahmen aus der Umgebung aus, um den zweiten Täter zu identifizieren. Zudem wurde eine umfassende Fahndung eingeleitet, berichten mehrere US-Medien.
Offizielle betonen, dass gezielte Gewalt trotz sinkender Kriminalitätsraten weiterhin ein ernstes Problem bleibt.
Die Ermittlungen dauern an, während Angehörige und Anwohner um das Kind trauern.












