Amazon klemmt Russland von Versand und Video-Streaming ab

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Ukraine,

Amazon stoppt den Versand von Produkten an Privatkunden in Russland und Belarus. Dies als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Amazon sperrt seine Dienste für Russinnen und Russen. (Archivbild)
Amazon sperrt seine Dienste für Russinnen und Russen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PATRICK PLEUL

Das Wichtigste in Kürze

  • Amazon reagiert auf den Ukraine-Krieg.
  • Der Onlinehändler stoppt den Versand von Produkten in Russland und Belarus.

Als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine stoppt der weltgrösste Onlinehändler Amazon den Versand von Produkten an Privatkunden in Russland und Belarus. Das gab der Konzern am Mittwoch bekannt.

Nutzern in Russland sperre ausserdem bis auf Weiteres den Zugang zu seinem Streaming-Dienst Prime Video.

Darüber hinaus will Amazon dort keine Bestellungen mehr für «New World» annehmen - das einzige Videospiel, dass das Unternehmen direkt in Russland verkaufe.

Amazon habe ausserdem beschlossen, sowohl seinen Online-Marktplatz als auch die Cloud-Plattform AWS für neue Kunden in Russland und Belarus zu schliessen. Der Konzern betont, in Russland keine Datenzentren, Infrastruktur oder Büros zu betreiben.

Amazon verfolge auch schon seit Langem die Richtlinie, keine Geschäfte mit der russischen Regierung zu machen. Der Konzern arbeite eng mit IT-Organisationen zusammen, um der Ukraine beim Schutz gegen Cyber-Angriffe zu helfen.

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