Modulare E-Vans: Kia startet in der Schweiz
Kia revolutioniert die urbane Logistik: Die neuen, modularen PBV-Elektro-Nutzfahrzeuge kommen 2026 in die Schweiz. Flexibel, effizient und mit Rekordreichweite.

Wer heute durch Zürich oder Genf spaziert, erlebt den dichten Lieferverkehr hautnah. Kleine Transporter verstopfen die Gassen, während der Online-Handel immer neue Rekorde feiert.
Kia präsentiert nun eine technologische Lösung für diese wachsenden logistischen Hürden. Die neue PBV-Plattform setzt auf ein extrem flexibles Chassis-System für maximale Anpassbarkeit.
Neue Standards für die urbane Logistik
Dank des flachen Batterieboden-Designs entstehen im Innenraum völlig neue, grosszügige Raumkonzepte. Diese intelligente Transformation macht aus dem klassischen Autobauer einen modernen Mobilitätsdienstleister.
Das Geschäftsjahr 2025 markiert für den südkoreanischen Konzern einen historischen wirtschaftlichen Meilenstein. Der Umsatz kletterte auf den Rekordwert von beeindruckenden 114.1 Billionen koreanischen Won.
Trotz weltweiter Herausforderungen bei den Zöllen blieb der Betriebsgewinn mit 9.1 Billionen Won (rund 4.8 Milliarden Schweizer Franken) stabil. Diese finanzielle Stärke ermöglicht nun die Milliardeninvestitionen in die neue elektrische PBV-Sparte.
Rekordzahlen sichern die Innovation
Kia verkaufte im vergangenen Jahr weltweit über 3.14 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden. Die solide Bilanz bildet die Basis für den Angriff auf den europäischen Nutzfahrzeugmarkt.
Im Zentrum der neuen Strategie steht der PV5 als erstes dediziertes Elektro-Nutzfahrzeug. Der Transporter bietet eine beachtliche elektrische Reichweite von bis zu 412 Kilometern nach WLTP.
Eine Schnellladefunktion füllt den 71.2-kWh-Akku in nur 30 Minuten von zehn auf achtzig Prozent. Mit einer Motorleistung von 120 kW ist das Fahrzeug bestens für den Stadtverkehr gerüstet.
Technische Leistung im Detail
Das Ladevolumen von bis zu 4420 Litern setzt neue Massstäbe in dieser Fahrzeugklasse. Ein niedriger Einstieg von nur 399 Millimetern erleichtert den Fahrern das häufige Ein- und Aussteigen.

Die Besonderheit der PBV-Plattform liegt in ihrem revolutionären und modularen Aufbauprinzip. Hinter der festen Fahrerkabine lassen sich verschiedene Aufbaumodule je nach Bedarf flexibel austauschen.
Eine spezielle mechanische Kupplung verbindet das Fahrgestell sicher mit dem gewählten Nutzungsmodul.
Revolutionäre Flexibilität durch Modulbauweise
Diese sogenannte Dynamic-Hybrid-Technologie reduziert die notwendige Teileanzahl im Fahrzeug um 55 Prozent. Unternehmen können ihre Flotte dadurch effizienter auslasten und teure Standzeiten konsequent vermeiden.
Ab Ende 2026 rollen die ersten Serienmodelle offiziell über die Strassen der Schweiz. Besonders für die urbane Logistik in engen Ballungszentren bietet das System enorme Vorteile.
Lokale Handwerksbetriebe profitieren von den niedrigen Unterhaltskosten der hocheffizienten elektrischen Antriebe. Die integrierte Software-Lösung optimiert zudem die Routenplanung für Flottenmanager in Echtzeit.











