Frust: Radikales Škoda-Update verärgert Kunden
Radikale Updates für Škoda Elroq & Enyaq: Mitte 2026 kommen weitreichende technische Neuerungen. Die bittere Pille: Frühkäufer gehen dabei leer aus.

Wer im Januar einen neuen Škoda Elroq kaufte, ergatterte das mit über 8'000 Einheiten meistverkaufte Elektroauto Europas. Doch die Freude an dem praxistauglichen Stromer wandelt sich für Schweizer Frühkäufer jetzt in Frust um.
Der tschechische Autobauer bringt bereits Mitte 2026 radikale Updates für das kommende Modelljahr auf den Markt. Elektro-SUVs wie der kompakte Elroq und der grosse Enyaq erhalten umfassende technische Neuerungen.

Diese revolutionieren das digitale Erlebnis im Cockpit durch ein modernes Android-System fundamental. Da es sich jedoch um Änderungen an der Hardware handelt, gehen bisherige Neuwagenkunden bei diesen technischen Neuerungen komplett leer aus.
Digitale Revolution mit bitterem Beigeschmack
Das überarbeitete Infotainment-System bietet dank Google-Basis einen integrierten App-Store für beliebte Anwendungen wie Spotify oder YouTube. Smartphones verwandeln sich zudem über eine App in einen vollwertigen digitalen Fahrzeugschlüssel für die ganze Familie.
Bestehende Besitzer der aktuellen Modelle schauen bei diesen zukunftsweisenden Funktionen allerdings komplett in die Röhre. Die moderne Softwarearchitektur ist nämlich an neue Bauteile genüpft, die in den bisherigen Produktionsserien schlichtweg nicht montiert wurden.
Ein nachträgliches Update über Mobilfunk schliesst die Volkswagen-Tochter für bereits ausgelieferte Fahrzeuge daher technisch kategorisch aus. Diese Update-Politik verärgert Teile der Kundschaft massiv.
Praktischer Nutzwert schlägt den Benchmark
Immerhin liefert Škoda mit der neuen Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) einen echten und spürbaren Mehrwert für den Alltag. Damit versorgt das Elektroauto externe Geräte wie E-Bikes oder Kaffeemaschinen problemlos mit haushaltsüblichem Strom.
Ein zusätzliches Staufach unter der Fronthaube bietet ab sofort 21 Liter Volumen für Ladekabel. Der Markt-Benchmark Tesla Model Y deklassiert diesen winzigen Alibi-Frunk allerdings mit stolzen 117 Litern Inhalt deutlich.

Dafür punkten die Tschechen auf der Schweizer Strasse massiv bei der maximalen Anhängelast für schwere Lasten. Die sportlichen RS-Varianten ziehen neu bis zu 2’200 Kilogramm und überflügeln die gesamte Konkurrenz spielend.
Neue Akkus und optimierte Assistenzsysteme
Für die günstigeren Einstiegsvarianten mit der Nummer 60 kehren robustere Lithium-Eisenphosphat-Batterien in das Sortiment zurück. Diese LFP-Akkus eignen sich perfekt für den täglichen Einsatz im Schweizer Stadtverkehr und verkraften häufiges Laden besser.
Zudem zieht das sogenannte One-Pedal-Driving in die tschechischen Stromer ein und ermöglicht besonders vorausschauendes Fahren. Autofahrer verzögern das Fahrzeug dabei rein über das Gaspedal und gewinnen wertvolle Energie durch Rekuperation zurück.
Feiner regelnde Assistenzsysteme optimieren ab dem Sommer den Spurwechsel und den Notfallassistenten für mehr Sicherheit. Die gute Nachricht für Frühkäufer: Die bereits ausgelieferten Modelle werden weiterhin mit anderen digitalen Updates auf dem neuesten Stand gehalten.







