Lücken am Fenster: Schimmel vermeiden mit dem Teelicht-Trick

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    Ob das Fenster undicht ist oder man einfach zu wenig lüftet, kann man testen – mit einem Teelicht oder einem Räucherstäbchen. Experten erklären, wie das geht.

    Fenster
    Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch und trifft sie auf kalte Flächen in einem Raum, kondensiert sie. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kondenswasser trotz Lüftung kann ein Zeichen für undichte Fenster sein.
    • Der Teelicht-Test zeigt, ob sich eine Lücke im Rahmen befindet.
    • Wer rechtzeitig handelt, beugt schädlicher Schimmelbildung vor.

    Sie lüften an Wintertagen ausgiebig. Trotzdem bildet sich immer wieder Kondenswasser an den Fensterscheiben? Dann kann das Fenster undicht sein.

    Das lässt sich testen: Man hält ein angezündetes Teelicht dicht unter den Fensterrahmen. Flackert die Flamme stärker auf als vorher, wo sie weiter weg vom Rahmen waren, ist das ein Anzeichen für eine Lücke.

    Darauf weist die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hin. Auch ein angezündetes Räucherstäbchen eignet sich für den Test.

    Poröse Dichtungsgummis austauschen

    Oft reicht es bei so undichten Fenstern schon, die porös gewordenen Dichtungsgummis auszutauschen oder das Fenster nachzujustieren, so die Verbraucherzentrale.

    Bildet sich regelmässig Kondenswasser an den Scheiben, sollte man das ernst nehmen. Das kann im schlimmsten Fall zur Bildung von Schimmel führen.

    Fenster Kondenswasser
    Kondenswasser kann ein Zeichen für undichte Fenster sein. - Pixabay

    Eines aber stellen die Experten auch klar: In den seltensten Fällen seien defekte Fenster der Grund für das Kondenswasser an den Scheiben.

    Meist geht das auf schlechtes Lüften zurück, vor allem wenn man gekocht, geduscht oder Wäsche im Raum getrocknet hat.

    Darüber hinaus sollte man jeden Raum mehrfach am Tag für ein paar Minuten stosslüften – also die Fenster weit öffnen und nicht nur kippen.

    Laut der Verbraucherzentrale reichen Intervalle von maximal drei bis fünf Minuten, und das zwei- bis dreimal pro Tag, schon aus.

    Bei Kondenswasser ist es fast schon zu spät

    Sieht man Kondenswasser an den Fenstern, ist dort die Luftfeuchtigkeit bereits bei einem Wert von 100 Prozent.

    Schimmelpilze wachsen bereits ab einer relativen Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent direkt an der Wand, so die Experten. Zu diesem Zeitpunkt fühlt sich die Mauer aber noch nicht mal feucht an.

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