Neue Betrugsmaschine bei Autobahngebühren in Frankreich

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    Mit dem neuen digitalen Mautsystem in Frankreich nehmen auch Betrugsversuche zu. Behörden warnen Reisende vor falschen Zahlungsaufforderungen.

    Autobahnabschnitt
    Frankreich stellt auf mehreren Autobahnabschnitten schrittweise auf ein digitales Mautsystem ohne Schranken um. Bezahlt wird erst nach der Durchfahrt online. - Adobe Stock

    Ferien in Frankreich sollen unkomplizierter werden: Auf mehreren Autobahnabschnitten setzt das Land inzwischen auf ein digitales Mautsystem ohne Schranken. Doch genau diese Umstellung nutzen Betrüger derzeit aus.

    Wie der «Reisereporter» berichtet, warnt das Auswärtige Amt Deutschlands aktuell vor täuschend echten SMS und E-Mails. Mit denen sollen Reisende zur Zahlung angeblich offener Autobahngebühren aufgefordert werden. Besonders betroffen sind Autofahrerinnen und Autofahrer auf den Strecken A13 und A14.

    Masche setzt auf Zeitdruck

    Die Nachrichten wirken seriös: Logos bekannter Betreiber, professionelle Gestaltung und der Hinweis, ein kleiner Betrag – oft nur wenige Euro – Sei noch offen.

    Maut Betrug
    In Frankreich herrscht auf den Autobahnen derzeit erhöhte Warnung wegen Mautbetruges (Symbolbild). - keystone

    Gleichzeitig wird Druck aufgebaut: Wer nicht innert kurzer Frist zahle, müsse mit Mahngebühren oder weiteren Konsequenzen rechnen.

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    Der Haken: Der enthaltene Link führt auf gefälschte Websites. Wer dort Kreditkarten- oder Bankdaten eingibt, übermittelt sie direkt an die Täter.

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    Besonders perfide: Beim Free-Flow-System müssen Reisende die Autobahngebühren tatsächlich innert 72 Stunden begleichen. Sonst drohen in Frankreich Bussen von bis zu 375 Euro (knapp 350 Franken). Dadurch wirken die Nachrichten glaubwürdig.

    Experten raten deshalb zur Vorsicht. Zahlungsaufforderungen sollten nur über offizielle Kundenkonten der Betreiber geprüft werden.

    Direkte Zahlungslinks per SMS oder E-Mail gelten als Warnsignal. Im Zweifel lohnt sich eine Kontrolle direkt beim jeweiligen Mautanbieter.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

    Kommentare

    User #2044 (nicht angemeldet)

    Immer wird gemotzt. Wer schon im Mautstau gestanden hat, auch in Italien, der wird das neue System begrüssen. Nur noch durchfahren und gut ist....

    User #5956 (nicht angemeldet)

    Betrugsmaschine? KI oder was neues?

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