Das sind die zehn besten Luxushotels der Welt

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Zürich,

Vom historischen Palazzo auf Malta bis zum abgeschiedenen Refugium im Himalaya: Ein US-Lifestyle-Magazin hat die zehn besten Luxushotels der Welt 2026 gekürt.

Isla Secas
Die besten Hotels der Welt setzen längst nicht mehr nur auf Prunk, sondern zunehmend auf aussergewöhnliche Lagen, Privatsphäre und besondere Erlebnisse. - Facebook / Isla Secas

Luxus kennt viele Formen.

Mal bedeutet er ein traditionsreiches Grandhotel mitten in Paris, mal eine abgeschiedene Lodge im Himalaya. Oder ein Inselrefugium, in dem gerade einmal 24 Gäste Platz finden.

Genau diese Bandbreite zeigt das aktuelle Ranking der zehn besten Luxushotels der Welt des US-Lifestyle-Magazins «Robb Report».

Für die Auswahl setzte das Magazin auf die Expertise von 24 Reiseprofis, die eine besonders anspruchsvolle Kundschaft betreuen. Sie nannten neuere Häuser, die sie regelmässig empfehlen, sowie bewährte Favoriten und begründeten ihre Wahl. Mehrfach ausgezeichnete Häuser schafften es in die Top Ten.

Auffällig ist, wie stark sich die Spitzenhotellerie inzwischen abseits der klassischen Luxusmetropolen positioniert. Unter den Besten finden sich Rückzugsorte in Schottland, Indien, Ruanda, Panama und Nepal.

Ganz nach oben schafft es ein spektakuläres Refugium im Himalaya: Es setzt mit gerade einmal 29 Zimmern vor allem auf Abgeschiedenheit und Natur.

10. Casa Bonavita (Malta)

Ein historischer Palazzo statt eines klassischen Luxushotels: Das Casa Bonavita in Attard wurde erst Mitte Mai 2026 eröffnet. Nur wenige Monate später zählt es bereits zu den zehn besten Luxushotels der Welt. Christopher und Suzanne Sharp, die Gründer von The Rug Company, wollten das Gebäude ursprünglich als privaten Landsitz nutzen.

Daraus wurden 17 individuell gestaltete Zimmer mit sizilianischen Fliesen, Fresken und eigens entworfenen Tapeten. Fast jedes Zimmer besitzt einen eigenen Aussenbereich. Besonders ungewöhnlich ist Suite 5: Ihr Badezimmer befindet sich in der ehemaligen Familienkapelle.

Casa Bonavita (Malta).
Casa Bonavita (Malta). - Instagram/casabonavita

9. Islas Secas (Panama)

Wer Ruhe sucht, dürfte sie hier finden. Das Resort Islas Secas liegt auf einem 14 Inseln umfassenden Archipel im Golf von Chiriquí. Es ist auf maximal 24 Gäste ausgerichtet. Drei Viertel der Landfläche sollen unberührt bleiben.

Die Casitas liegen mitten im Grün, während vor der Haustür Tauchausflüge, Sportfischen und einsame Inseln warten. Auf Wunsch setzt das Hotel seine Gäste mit Picknick und Wassersportausrüstung auf einer unbewohnten Insel ab: Das bedeutet Robinson-Crusoe-Gefühle in der Luxusvariante.

Islas Secas (Panama)
Islas Secas (Panama). - Instagram/@islas_secas

8. Le Bristol Paris (Frankreich)

Ein Klassiker darf in den Top Ten nicht fehlen. Le Bristol gehört zu den Pariser Palace Hotel» und verbindet bewusst Tradition mit zeitgemässem Luxus.

Die Einrichtung ist opulent und zugleich überraschend modern. Für zusätzliche Persönlichkeit sorgt Socrate, eine Birma-Katze, die als inoffizielles Maskottchen durch das Haus streift.

Bewegung gibt es auch an der Spitze: Der renommierte Hotelier Fabrice Moizan soll künftig die Geschicke des Hauses an der Rue du Faubourg Saint-Honoré lenken.

Le Bristol Paris (Frankreich).
Le Bristol Paris (Frankreich). - Instagram/@lebristolparis

7. Claridge's, London (Grossbritannien)

Kaum ein Hotel steht so sehr für klassischen Londoner Luxus wie das Claridge's in Mayfair. Historische Räume, viktorianische Anklänge und formeller, aber unaufdringlicher Service prägen das Haus.

Gleichzeitig erfindet sich die Institution immer wieder neu. Jüngstes Beispiel ist Dante: Die bekannte New Yorker Bar und das gleichnamige Restaurant waren zunächst nur als Pop-up geplant. Weil das Konzept so gut ankam, wurde daraus ein dauerhaftes All-Day-Restaurant.

Claridge's, London (Grossbritannien).
Claridge's, London (Grossbritannien). - Instagram/@claridgeshotel

6. Collegio alla Querce, Florenz (Italien)

Früher Internat, heute Luxushotel: Das Collegio alla Querce am nordöstlichen Stadtrand von Florenz zählt 83 Zimmer und nutzt seine Vergangenheit geschickt. Das Restaurant befindet sich im ehemaligen Refektorium, das einstige Büro des Schuldirektors beherbergt heute eine Bar.

Hast du schon einmal in einem Luxushotel übernachtet?

Dazu kommt ein grosser beheizter Pool mit Blick über Florenz und die toskanische Landschaft. Wer das touristische Florenz hinter sich lassen möchte, erreicht zu Fuss den täglichen Markt an der Piazza delle Cure.

Collegio alla Querce, Florenz (Italien)
Collegio alla Querce, Florenz (Italien). - Instagram/@collegioauberge

5. Shakti Prana (Indien)

Schon die Anreise zeigt, dass Shakti Prana kein gewöhnliches Hotel ist. Nach rund acht Stunden Autofahrt folgt noch eine einstündige Wanderung. Dafür wartet auf rund 2100 Metern Höhe ein Rückzugsort mit gerade einmal sieben Villen im Blockhausstil.

Offene Terrassen und Feuerstellen gehören ebenso zum Konzept wie halb- und ganztägige Wanderungen durch die Himalaya-Landschaft. Die Kunstwerke stammen aus der persönlichen Sammlung von Shakti-Gründer Jamshyd Sethna.

Shakti Prana (Indien).
Shakti Prana (Indien). - Instagram/@ampersand_travel

4. Park Hyatt Tokyo, Japan

Durch den Film «Lost in Translation» wurde das Park Hyatt Tokyo weltberühmt. Mehr als 20 Jahre später ist das Haus wieder frisch herausgeputzt: Nach einer 19-monatigen Schliessung wurde es Ende 2025 wiedereröffnet. Vieles blieb bewusst vertraut.

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Die berühmte Bar ist weiterhin wiederzuerkennen. Und auch die Diplomat Suite, in der Szenen des Films gedreht wurden, kann gebucht werden. Neu hinzugekommen sind unter anderem modernisierte Badezimmer und das Restaurant Girandole unter der kulinarischen Leitung des französischen Starkochs Alain Ducasse.

Park Hyatt Tokyo, Japan.
Park Hyatt Tokyo, Japan. - Instagram/@parkhyatttokyo

3. Hope Lodge (Schottland)

Die Hope Lodge im dünn besiedelten Sutherland versteht sich weniger als Hotel denn als privates Landgut auf Zeit. Hinter dem Projekt steht der dänische Milliardär Anders Holch Povlsen, der in Schottland grosse Landflächen besitzt.

Das Haus wurde von Cecilé & Boyd gestaltet und erinnert in seinem Konzept an eine Safari-Lodge. Im Mittelpunkt steht die Landschaft: Gäste können wandern, Velo fahren, Pflanzen und Lebensmittel sammeln oder am Hope River Fliegenfischen. Auch Natur- und Naturschutzaktivitäten gehören zum Programm.

Hope Lodge (Schottland).
Hope Lodge (Schottland). - Instagram/@machdrum

2. Singita Kwitonda (Ruanda)

Die Lage direkt beim Volcanoes National Park ist das grosse Kapital von Singita Kwitonda. Mehr als ein Drittel der weltweit verbliebenen Berggorillas lebt laut «Robb Report» in den Wäldern des angrenzenden Gebiets. Doch auch die Lodge selbst gehört zur Spitzenklasse.

Acht Suiten bieten Innen- und Aussenkamine sowie beheizte Plunge Pools. Mehr als 500 lokale Handwerker wirkten am Bau mit. Wer noch mehr Privatsphäre sucht, kann sich in das Kataza House mit vier Schlafzimmern zurückziehen.

Singita Kwitonda (Ruanda).
Singita Kwitonda (Ruanda). - Instagram/@bonanza_adventures_

1. Shinta Mani Mustang (Nepal)

Ganz oben thront – im wahrsten Sinne des Wortes – das Shinta Mani Mustang im Kali-Gandaki-Tal. Das von Designer Bill Bensley gestaltete Refugium zählt 29 Zimmer, die allesamt den Blick auf die gewaltige Bergwelt freigeben.

Mindestens fünf Nächte müssen Gäste bleiben. Die Zeit lässt sich mit Reiten, Bogenschiessen und Wanderungen durch die karge Himalaya-Landschaft verbringen.

Zu Fuss erreichbar ist auch das rund 800 Jahre alte Dorf Lubra. Eines der wenigen Dörfer im Mustang, in denen die vorbuddhistisch geprägte Bön-Religion bis heute praktiziert wird. Im Hotel praktiziert zudem ein Amchi, ein Arzt der traditionellen tibetischen Medizin.

Shinta Mani Mustang (Nepal).
Shinta Mani Mustang (Nepal). - Instagram/@findyourhappyplate

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

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