Passat & Superb: Reichweiten-Könige mit Dieselherz
1'200 km Reichweite und Allrad: Warum Škoda Superb und VW Passat TDI für Schweizer Vielfahrer unverzichtbar bleiben.

Während viele Flottenstrategien in der Schweiz forciert auf reine Elektromobilität setzen, behaupten sich zwei klassische Business-Kombis mit bewährter Langstrecken-Effizienz. Der Škoda Superb Combi und der technisch verwandte VW Passat Variant B9 treten an, um Vielfahrern lange Ladepausen auf den Transitachsen zwischen Genf, Basel und St. Gallen zu ersparen.
Obwohl beide Modelle auf der MQB-evo-Plattform im slowakischen Volkswagen-Werk Bratislava gefertigt werden, entstand das Gesamtkonzept federführend unter der Regie von Škoda. Unter den langen Motorhauben verrichtet die modernste Ausbaustufe des 2.0-Liter-TDI mit 142 kW beziehungsweise 193 PS ihren Dienst.

Ein Drehmoment von 400 Newtonmetern sorgt dafür, dass voll beladene Geschäftsfahrzeuge selbst anspruchsvolle Alpenrouten wie den San Bernardino souverän bewältigen. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe leitet die Kraft serienmässig an einen elektronisch geregelten Allradantrieb weiter, der bei winterlichen Strassenverhältnissen im Wallis oder Berner Oberland hohe Traktionsreserven bietet.
Reale Reichweiten über 1'200 Kilometer
Trotz Allradtechnik und stattlicher Abmessungen beschleunigen beide Kombis in 7.6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Dabei bleibt die Geräuschkulisse der Selbstzünder dank aufwendiger Dämmung selbst bei höherem Autobahntempo dezent im Hintergrund.
Der grösste funktionale Vorteil für Schweizer Vielfahrer offenbart sich beim Blick auf das Treibstoffvolumen von 66 Litern. Bei vorausschauender Fahrweise auf Schweizer Autobahnen pendelt sich der Verbrauch verlässlich bei rund 5.1 Litern Diesel je 100 Kilometer ein.

Daraus resultiert eine praxistaugliche Reichweite von weit über 1'200 Kilometern ohne zeitraubenden Tankstellenstopp. Auch bei winterlichen Minusgraden bleibt dieser Aktionsradius weitgehend stabil, während reine Elektrofahrzeuge durch Akkutemperierung und Innenraumheizung an Reichweite einbüssen.
Wirtschaftlichkeit im Schweizer Fuhrparkalltag
Für Schweizer Führungskräfte und Aussendienstmitarbeiter mit dichten Terminkalendern bedeutet diese Ausdauer einen spürbaren Produktivitätsgewinn. Finanziell positionieren sich die Zwillingsbrüder mit Schweizer Listenpreisen ab rund 55'800 Franken für den Superb Combi sowie circa 56'900 Franken für den Passat Variant attraktiv im Markt.
Im Schweizer Steuersystem unterliegt Dieselkraftstoff mit 79.57 Rappen pro Liter einer höheren Mineralölsteuer als Benzin mit 76.82 Rappen. Dennoch amortisiert sich der Dieselantrieb bei jährlichen Fahrleistungen ab rund 30'000 Kilometern durch seinen geringeren Treibstoffverbrauch weiterhin.

Zudem honorieren Schweizer Fuhrparkleiter die traditionell hohe Wertstabilität beider Modelle auf dem nationalen Occasionenmarkt. In der Gesamtkostenrechnung punkten die Verbrenner zudem mit kurzen Standzeiten und geringeren Beschaffungskosten im Vergleich zu vielen Plug-in-Hybriden.
Reisekomfort und Raumangebot auf der Langstrecke
Im Innenraum bieten beide Modelle mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1'920 Litern bei umgeklappter Rückbank überragende Ladekapazitäten. Das adaptive Fahrwerk DCC Pro mit neuen Zweiventildämpfern gleicht Fahrbahnunebenheiten auf Transitrouten wie der A1 souverän aus.
Škoda setzt im Cockpit auf die sogenannten Smart Dials, die über drei digitale Drehregler eine besonders ablenkungsfreie Bedienung ermöglichen. Volkswagen kontert im Passat mit aufwendigerer Akustikverglasung sowie ergonomischen ergoActive-Massagesitzen für ermüdungsfreies Fahren.
Beide Modelle demonstrieren die höchste Reifestufe einer über viele Modellzyklen kontinuierlich perfektionierten Konzernplattform. Damit zementieren Superb und Passat ihre Ausnahmestellung als hocheffiziente Vielfahrer-Kombis.







