SVP und Linksgrüne kämpfen gemeinsam für Puppentheater

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Das Puppentheater und das Narrenpacktheater sorgen für ein Kuriosum im Stadtberner Polit-Betrieb: Politiker am rechten und linken Rand setzen sich gemeinsam für den Fortbestand dieser Häuser ein.

    Fest (Symbolbild).
    Fest (Symbolbild). - shutterstock

    Alexander Feuz und Hans Ulrich Gränicher (beide SVP), Luzius Theiler (Grün-alternative Partei) und Tabea Rai (Alternative Linke) haben eine Dringliche interfraktionelle Motion eingereicht, welche die Existenz der beiden Theater sichern soll. Die Stadt Bern soll beiden Häusern 2019 je 30'000 Franken als Beitrag an die Infrastrukturkosten gewähren.

    Wegen der fehlenden Subventionierung der Stadt Bern seien beide Theater akut gefährdet, obwohl sie sich grosser Beliebtheit erfreuten, machen die Motionäre geltend.

    Feuz und Theiler sind einander inhaltlich in der Regel spinnefeind. Feuz ist Fraktionssprecher der SVP und eckt bei der Ratslinken mit seinen prägnanten Voten oft an. Nicht minder streitbar ist der grün-alternative Theiler, die graue Eminenz des Parlamentsbetriebs: Er sitzt - mit einigen Unterbrüchen - seit 1967 im Berner Stadtrat.

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