SBB: Nadelöhr Eppenbergtunnel durchbrochen - Schluss mit Pendler-Chaos?

    Conradin Zellweger
    Conradin Zellweger

    Olten,

    Heute bohrt sich die Tunnelbohrmaschine in Wöschnau SO aus dem Berg. Nach fast drei Jahren Bauzeit gelingt am Eppenbergtunnel der Durchstich.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Heute um 10:30 Uhr gelingt am Eppenbergtunnel der Durchstich.
    • Gebohrt wird mit einer 100 Meter langen und 2400 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine
    • Der Eppenbergtunnel ist gut drei Kilometer lang, die Bauarbeiten dauerten rund drei Jahre.

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    Gebohrt wurde mit einer 100 Meter langen und 2400 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine - Nau

    Beim Durchstich des Eppenbergtunnels sind alle dabei: Aargauer und Solothurner Regierungsräte, Vertreter der SBB und des Bundes ebenso. Am Schluss bleibt nur ein Rest des Felsens hängen, dieser soll nachträglich abgebaut werden.

    Gebohrt wurde mit einer 100 Meter langen und 2400 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine, die sich von Wöschnau SO bis Gretzenbach SO durch den Berg frass. Die Bauarbeiten dauerten rund drei Jahre. Der Tunnel ist Teil vom Vierspurausbau Olten–Aarau.

    Zwischen Däniken SO und Wöschnau verengt sich eine der am stärksten befahrenen Bahnachsen der Schweiz von vier Spuren auf zwei. Diesen Engpass wollen Bund und SBB bis Ende 2020 mit dem Vierspurausbau Olten–Aarau beheben. Das Projekt kostet 855 Millionen Franken.

    Eppenbergtunnel durchbrochen: Ist jetzt Schluss mit Pendler-Chaos?

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