800 Kerzenschiffchen - so viele bastelt ein einzelner Lehrer der Primarschule Balgrist jedes Jahr mit seiner Klasse. Am traditionellen Zürcher Lichterschwimmen werden sie zu Wasser gelassen.
Jürg Inhelder führt die Tradition bis zu seiner Pensionierung weiter. - Nau
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Das Wichtigste in Kürze

  • Hunderte Kerzen-Plastikschiffchen segeln hell erleuchtet die Limmat hinunter.
  • Das Lichterschwimmen ist in Zürich seit über 50 Jahren Tradition.

1962 verspürte Hansruedi Obi, Lehrer im Schulhaus Ilgen, den Wunsch, den Schulsilvester einmal anders zu feiern und zugleich der Zürcher Stadtbevölkerung eine Freude zu bereiten. Zusammen mit seinen Schülern bastelte er die ersten Kerzenschiffchen und liess sie morgens um 7 Uhr die Limmat hinuntersegeln – das traditionelle Lichterschwimmen war geboren. Vor 26 Jahren übernahm Primarlehrer Jürg Inhelder diesen Brauch.

Danksagung von Zürich Tourismus

Später wurde die bekannte Stadtzürcher Tradition von Zürich Tourismus übernommen. Es sei die perfekte Gelegenheit, der städtischen Bevölkerung für die Gastfreundschaft gegenüber in- und ausländischen Gästen zu danken, sagt Tourismusdirektor Martin Sturzenegger.

Jedes Jahr werden somit hunderte mit Kerzen bestückte Plastikschiffchen vom Stadthausquai auf eine stimmungsvolle Reise geschickt. Die Schiffchen werden von Schülerinnen und Schülern der Primarschule Balgrist gebastelt und zu Wasser gelassen.

Zusammen mit seinen Schülern bastelte Hansruedi Obi die ersten Kerzenschiffchen und liess sie morgens um 7 Uhr die Limmat hinuntersegeln.
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