«Es freut mich jedes Mal, wenn ich ein Problem lösen kann»
Für viele ist er ein Problemlöser: Servicetechniker Martin Zenger erzählt, wie Vertrauen, Flexibilität und Erfahrung seinen Arbeitsalltag bei Wyser AG prägen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Wyser AG bietet hochwertige und langlebige Haushaltsgeräte an.
- Gerne übernehmen sie Reparaturen und unterstützen ihre Kunden bei jedem Anliegen.
- Martin Zenger arbeitet seit Jahren für Wyser und schätzt das angenehme Arbeitsklima.
- Im Interview verrät Martin Zenger, welche Laientricks zu Hause wirklich funktionieren.
Wir vertrauen Ihnen unser Zuhause an und lassen sie in unsere privatesten Räume. Kaum eine Berufsgruppe erhält so viel Vertrauen von uns wie Servicetechniker. Martin Zenger ist einer davon. Er arbeitet seit sieben Jahren bei der Wyser AG in Liebefeld bei Bern. Er repariert und wartet Haushaltsgeräte.
Im Interview erklärt Martin, was seine Arbeit besonders macht und warum er die Arbeit bei der Wyser AG besonders schätzt.
Nau.ch: Was genau machst du als Servicetechniker bei Wyser AG?
Martin: Als Servicetechniker bin ich viel unterwegs und repariere unterschiedliche Haushaltsgeräte direkt beim Kunden vor Ort. Dabei erstelle ich eine Diagnose, kalkuliere Kostenvoranschläge und stelle Offerten aus. Die Kunden sind oft sehr dankbar, wenn ihr Problem gelöst wird, und schenken mir dabei grosses Vertrauen. Dieses Vertrauen möchte ich durch meine Arbeit bestätigen, und es freut mich jedes Mal, wenn ich in einem Haushalt ein Problem erfolgreich beheben kann.
Auch Servicetechniker arbeiten im Home-Office
Nau.ch: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Martin: Alle Aufträge werden zunächst am Firmensitz in Liebefeld entgegengenommen und landen in einem sogenannten «Pot», auf den alle Servicetechniker der Wyser AG Zugriff haben. Am Morgen öffne ich von meinem Computer aus diesen Pot und wähle die Aufträge aus, die ich an diesem Tag erledigen möchte.
Im nächsten Schritt vereinbare ich Termine mit den Kunden und hole mir telefonisch bereits erste Informationen ein. Diese Vorbereitungsarbeit erledige ich von zu Hause aus, bevor ich in der Regel zwischen 8 und 8.30 Uhr beim ersten Kunden bin.
Nau.ch: Was interessiert einen jungen Mann an Haushaltsgeräten?
Martin: (Schmunzelt) Ich komme ursprünglich aus der Elektrobranche und habe schon immer gerne handwerklich gearbeitet. Auch mein Vater war Handwerker, und so begann mein Interesse an handwerklichen Tätigkeiten schon früh.

Besonders schätze ich es, Kunden mit einer genauen Diagnose an ihrem Haushaltsgerät zu helfen und die Dankbarkeit zu spüren, die man dafür zurückbekommt. Aber auch der Kontakt zu den Kunden und die unterschiedlichen Menschen und Charaktere faszinieren mich sehr. Manchmal erfährt man dabei private Dinge, die interessant sind.
Nau.ch: Gibt es ein Highlight, welches du in deinem Beruf als Servicetechniker erlebt hast?
Martin: Ja, einmal hatte ich einen Kunden, dessen Geschirrspülmaschine defekt war. Ein Servicetechniker eines Mitbewerbers konnte die Maschine nicht reparieren und schlug dem Kunden stattdessen einen Neukauf für 2000 Franken vor.
Durch meine langjährige Erfahrung erkannte ich, dass die Geschirrspülmaschine repariert werden konnte. Auf Wunsch des Kunden führte ich die Reparatur durch, wodurch er Zeit und Kosten sparte. Das machte mich stolz. Gleichzeitig gewann ich einen neuen Kunden für unser Unternehmen.
«Das habe ich in meinen 20 Jahren Berufserfahrung noch nie erlebt»
Nau.ch: Du hast täglich mit Kunden zu tun, hast du dabei schon einmal etwas Unangenehmes erlebt?
Martin: Vor kurzem erlebte ich eine Situation, die ich in 20 Jahren noch nie erlebt habe. Ich hatte einen Termin mit einem Kunden vereinbart, doch bei meinem ersten Besuch war die Tür verschlossen, und er reagierte auch nach mehreren Anrufen nicht. Beim zweiten Termin dasselbe: Ich hörte ihn schnarchen, er öffnete aber nicht. Ich dachte mir wirklich: Das darf doch nicht wahr sein.
Nach Kontakt mit der Hausverwaltung klappte der dritte Termin, und ich konnte eine Materialbestellung aufnehmen. Beim vierten Besuch war die Tür wieder verschlossen, bis der Kunde schliesslich im Bademantel öffnete, sodass ich die Reparatur in seiner überstellten Wohnung abschliessen konnte.
Nau.ch: Maschine aus, Stecker raus, Stecker rein, Maschine an, ist dieser oft angewandte Laientrick wirklich sinnvoll?
Martin: Ja, es kann funktionieren. Der sogenannte Netz-Reset kann funktionieren, ist aber in der Regel eher die Ausnahme. Vor allem bei Dampfabzügen kommt es ab und zu vor, dass dieser Trick hilft. Wichtig ist dabei, dass man den Stecker nicht nur kurz herauszieht, sondern ihn etwa fünf Minuten ausgesteckt lässt. Das Gerät braucht diese Zeit, um vollständig herunterzufahren und sich neu zu starten.

Nau.ch: Was gefällt dir persönlich am meisten an deiner Arbeit bei Wyser AG?
Martin: Als Familienvater schätze die Flexibilität, die ich als Servicetechniker bei der Wyser AG habe, sehr. Als Servicetechniker bin ich ein wenig mein eigener Chef. Seit der Coronapandemie können wir die AVOR (Arbeitsvorbereitung) von zu Hause aus erledigen. Oft können wir auch bereits mehrere Tage im Voraus Termine planen, das ermöglicht es mir, Familie und Beruf gut zu vereinbaren.
Nau.ch: Was gefällt dir an der Wyser AG als Arbeitgeber?
Martin: Das Arbeitsklima untereinander im Team mit einem jungen Chef ist sehr angenehm. Wir unterstützen uns gegenseitig und die Entscheidungswege sind sehr kurz. Die flexible und selbstständige Arbeit erfordert ein hohes gegenseitiges Vertrauen. In den sieben Jahren, in denen ich für die Wyser AG arbeite, spüre und schätze ich dieses Vertrauen. Mit diesem gegenseitigen Vertrauen arbeite ich sehr gerne und das spüren auch unsere Kunden.
«Ich versuche bis heute, mit einem positiven Erlebnis in den Tag zu starten»
Nau.ch: Du hast mit deinen 20 Jahren Berufserfahrung viel erlebt. Gibt es einen Tipp, den du noch unerfahrenen Servicetechnikern geben kannst?
Martin: Ein älterer Herr hat mir einmal gesagt, dass man den ersten Auftrag des Tages so wählen sollte, dass man sich sicher fühlt und genau weiss, was zu tun ist. So startet man mit einem positiven Erlebnis in den Tag. Dieses positive Gefühl begleitet einen oft durch den ganzen Tag und sorgt dafür, dass er insgesamt besser verläuft.
Ich versuche bis heute, mit einem positiven Erlebnis in den Tag zu starten. Das hat sich über die 20 Jahre in meiner Tätigkeit als Servicetechniker bewährt.
Qualität für Ihr Zuhause
Die Wyser AG in Liebefeld bietet eine vielfältige Auswahl an qualitativ hochwertigen und langlebigen Haushaltsgeräten. Seit der Gründung im Jahr 1962 schätzt die Wyser AG das Vertrauen vieler Kunden. Die 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf Verkauf, Beratung sowie Installation und Reparatur von Haushaltsgeräten spezialisiert.
Der Neukauf eines Haushaltsgeräts ist eine langfristige Investition, bei der die Wyser AG ein vertrauenswürdiger und zuverlässiger Partner ist.






