«ZH 100»: Autofreaks konnten bei Auktion nicht mehr mitbieten

Nach der «ZH 100»-Auktion berichten mehrere Bieter von einer Störung: Plötzlich konnten keine Gebote mehr abgegeben werden! Wird die Versteigerung wiederholt?

Regierungsrat Mario Fehr hält das Nummernschild «ZH 100» hoch. - Sicherheitsdirektion Kanton Zürich

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwochabend wurde das Autokennzeichen «ZH 100» für 226'000 Franken versteigert.
  • Jetzt klagen mehrere Bieter, dass die Seite down war, Gebote waren nicht mehr möglich.
  • Spekuliert wird, dass die Auktion gar wiederholt werden muss.

Zahlreiche Autoliebhaber versuchten über Tage hinweg, sich gegenseitig mit Angeboten für «ZH 100» zu überbieten. Am Mittwochabend war dann alles vorbei. Das tiefste Autokennzeichen des Kantons ist versteigert.

Mit 226'000 Franken kam das höchste Gebot vom Bieter namens «Mistermh». Die landesweite Höchstsumme von satten 233'000 Franken wurde 2018 für das Nummernschild «ZG 10» ausgegeben.

Der Rekord konnte in Zürich somit nicht geknackt werden – auch wegen eines technischen Fehlers?

«Seite lädt nicht»

Das behaupten jetzt nämlich gleich mehrere Bieter.

Einer von ihnen ist der empörte Nau.ch-Leser S. L.*, der während der Auktion plötzlich keinen Zugriff auf die Seite mehr hatte. «Die Seite lud einfach nicht mehr, und ich konnte nicht mehr mitbieten!»

Auch in den sozialen Medien macht das angebliche Biet-Debakel die Runde. Das Schweizer Auto-Portal «swisscarplates» behauptet, dass die Auktionsseite «ab 18.55 Uhr» zusammengebrochen war. Also fünf Minuten vor Auktionsende.

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«Es konnten keine Gebote mehr abgegeben werden», klagen sie. Die Seite ist sich sicher: «Gemäss den allgemeinen Geschäftsbedingungen könnte die Auktion wiederholt werden.»

Das Strassenverkehrsamt der Stadt Zürich äusserte sich auf Anfrage von Nau.ch bislang nicht dazu.

*Name der Redaktion bekannt