Familie auf Weltreise baut Restaurant um

Wir gaben einem Ehepaar mit Restaurant neuen Mut.

Wir wussten, dass wir an einem Ort Halt machen sollten, um die Reifen zu wechseln, um den Kindern eine Ruhepause zu gönnen. Nur: Da war nichts. Weit und breit. Nichts, abgesehen von dem riesigen Highway und Autos, die in rasender Geschwindigkeit an uns vorbei sausten.

Wir pumpten den Platten provisorisch auf und schafften es einen Kilometer weiter zu einem Restaurant. Oder ein heruntergekommener Laden, in dem wir zu Essen kauften. Noch mehr heruntergekommen war das Zimmer, das der freundliche Besitzer uns anbot. Nachdem wir mit ihm ins Gespräch kamen, beschlossen wir eine Weile zu bleiben und ihm zu helfen. Und das taten wir.

«Mister Organic Food»

Wir brachten mit ihm gemeinsam seinen Laden auf Vordermann. Und sagten ihm er soll das nutzen, was er hat: Seine Früchte und sein Gemüse. Das organische Essen, das in seinem Land nicht zu knapp vorhanden ist.

Wir blieben eine gute Woche bei unserem „Mister Organic Food“ und pedalten dann weiter Richtung Panama Stadt. Weitere Berichte unserer Abenteuer auf unserem Blog www.familiemettler.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein platten Reifen verändert uns und unsere Gastgeber.
  • Organic Food könnte Ehepaar aus den Schulden helfen.
  • Wir helfen und das macht Freude.

Sieben Kilometer. Weiter kamen wir in Panama nicht. Nach sieben Kilometern machte der Reifen schlapp - Mirjams Fahrrad hatte einen Platten. Das wäre wenig tragisch, wenn Panama in den ersten 50 Kilometern nach Costa Rica nicht wüstenleer wäre. Zumindest was touristische Angebote betrifft.