Elektro-Hypercars: Nur mit Software beherrschbar
2'000 Elektro-PS im Zaum halten: Erfahren Sie, wie moderne Software und präzises Torque Vectoring die Urgewalt elektrischer Hypersportler kontrollierbar macht.

Moderne Elektro-Hypersportler faszinieren mit einer Beschleunigung, die den Atem stocken lässt. Die brachiale Kraft entsteht ohne jede Verzögerung direkt beim ersten Antippen des Gaspedals.

Doch die echte Kunst besteht darin, diese enorme Leistung kontrolliert auf den Asphalt zu bringen. Denn: Ohne hochmoderne Regelsysteme würden die Reifen der Elektro-Supersporwagen innerhalb von Sekunden in Rauch aufgehen.
Die digitale Dompteurin der Urgewalt
Das wichtigste Werkzeug gegen durchdrehende Räder ist die softwaregesteuerte Traktionskontrolle. Während mechanische Systeme früherer Epochen träge reagierten, arbeiten moderne Steuergeräte im Millisekundentakt.
Zentrale Rechenwerke wie das «Heart of Joy» von BMW verarbeiten Fahrdaten zehnmal schneller als ältere Plattformen. Sie kombinieren die Antriebssteuerung direkt mit der Fahrdynamikregelung in einer einzigen Recheneinheit.

Dadurch wird der Schlupf an jedem einzelnen Rad fast in Echtzeit korrigiert. Der Fahrer spürt kaum noch, wie das System im Hintergrund die Leistungszufuhr permanent anpasst.
Perfekte Spurtreue dank Vierfach-Power
Eine Schlüsselrolle bei der Bändigung spielen Autos mit vier separaten Elektromotoren. Diese Bauweise ermöglicht ein hochentwickeltes, aktives Torque Vectoring an allen vier Rädern einzeln.

Jedes Rad erhält genau die Menge an Drehmoment, die es physikalisch übertragen kann. In schnellen Kurven wird das äussere Rad beschleunigt und das innere Rad gezielt abgebremst.
Das Fahrzeug drückt sich dadurch spürbar selbst in die Kurve hinein. Dieses komplexe Zusammenspiel verhindert das Untersteuern und sorgt für eine extrem stabile Strassenlage.







