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    Ski-Asse kritisieren Test- und Quarantäne-Vorgehen in Levi

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    Finnland,

    Nach der Isolation des ganzen schwedischen Ski-Teams wegen eines positiven Corona-Tests wird Kritik am Vorgehen kurz vor den zwei Slaloms in Levi laut.

    Kritisiert die Corona-Massnahmen beim Ski-Weltcup in Levi: Federica Brignone. Foto: Michael Kappeler/dpa
    Kritisiert die Corona-Massnahmen beim Ski-Weltcup in Levi: Federica Brignone. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Donnerstag war ein positiver Befund bei einem schwedischen Trainer bekannt geworden.

    Die Weltcup-Gesamtsiegerin Federica Brignone aus Italien schrieb dazu bei Instagram: «Wofür werden wir denn alle getestet? Wie kann es sein, dass alle Sportler einer Nation (die alle bei drei Tests negativ sind) wegen eines positiven Coaches nicht zum Rennen dürfen? Ist das fair?» Mehrere deutsche Athleten wie Linus Strasser, Kira Weidle und Stefan Luitz teilten den Beitrag.

    Am Donnerstag war ein positiver Befund bei einem schwedischen Trainer bekannt geworden. Die zuständigen Behörden ordneten daraufhin an, dass sich das ganze schwedische Team in Quarantäne begeben muss.

    Die Schwedinnen, darunter die Spitzenfahrerin und Podiumskandidatin Anna Swenn-Larsson, verpassen damit die beiden Slaloms am Samstag und Sonntag in Lappland. Brignone (30) verglich die Situation mit jener im Fussball und fragte: «Warum darf im Fussball, wo es physischen Kontakt zwischen den Spielern gibt, weitergespielt werden, auch wenn es einige positive Fälle gibt? Bitte gebt uns klare und gleiche Regeln.»

    Der französische Top-Fahrer Alexis Pinturault (29) sieht in dem Vorgehen die Chancengleichheit gefährdet. Wenn die Regel so bleibe, dass bei einem Corona-Fall sofort das ganze Team betroffen ist, «dann werde auch ich mal Wettkämpfe verpassen. Das ist nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher.» Der Technik-Spezialist verwies darauf, dass er selbst und einige andere Rennfahrer, darunter Brignone und der norwegische Weltcup-Gesamtsieger Aleksander Aamodt Kilde, bereits mit Corona infiziert waren und deshalb eigentlich Antikörper haben müssten.

    «Die Veranstalter müssen ihre Ablaufpläne überarbeiten», forderte Pinturault in einem Interview mit «Ski Chrono» am Freitag. Sonst könne es Folgen für den sportlichen Wettkampf geben. Er spekulierte, dass etwa Swenn-Larsson Probleme bekommen könnte, ohne Punkte aus den zwei Rennen in Levi in der ersten Slalom-Startgruppe im Weltcup zu bleiben. «Das beeinträchtigt die Chancen enorm», sagte der Franzose.

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