Reha-Frust bei Ösi-Star: «Überhaupt nicht nach Plan»
Manuel Feller ist zurück auf dem Schnee. Der Österreicher spricht offen über schwierige Monate und nennt seine Ziele für den WM-Winter.

Das Wichtigste in Kürze
- Manuel Feller trainiert nach einem erneuten Bandscheibenvorfall wieder auf Schnee.
- Die Reha nach seiner Operation läuft für den ÖSV-Star alles andere als nach Plan.
- Wann Feller in die neue Weltcup-Saison einsteigt, ist noch offen.
Manuel Feller lacht wieder. «Die letzten Wochen und ersten Schneetage waren sehr positiv», sagt der Tiroler am Medientag seines Ausrüsters in Altenmarkt. Die Monate davor sind für ihn aber eine Geduldsprobe.
Nach den Olympischen Spielen beendet Feller die Saison vorzeitig. Er lässt sich am Rücken und an der Leiste operieren. Danach läuft wenig nach Wunsch. «Es ist schwierig gewesen, die richtige Dosis zu finden», sagt er.

Jeder Schritt im Training droht einen Rückschlag auszulösen. Selbst im Alltag hat er Probleme. Eine zweite Operation bleibt ihm immerhin erspart.
Feller holt sich Hilfe
Zwischenzeitlich fehlt Feller die Motivation. «Wenn du für Fleiss mit Schmerz bestraft wirst, ist es nicht so einfach.» Im Sommer arbeitet er mit professioneller Hilfe auch an seiner mentalen Verfassung. «Ich musste akzeptieren, dass ich Stopp sagen muss und ich kein Roboter bin.»
Inzwischen ist der bald 34-Jährige wieder «schwer motiviert». Ans Rennfahren denkt er aber noch nicht. Ob er in Levi, Gurgl oder erst Mitte Dezember in Val d’Isère in die Saison startet, ist offen.
Feller will wieder nach Kitzbühel
Die Ziele sind trotzdem klar. Im Januar gewinnt Feller den Slalom in Kitzbühel, in Italien holt er Olympia-Silber in der Teamkombination. Jetzt will er mehr: einen zweiten Kitzbühel-Sieg in Folge, Schladming und die WM in Crans-Montana.

Druck macht ihm keine Angst. «Ich habe unter Druck immer gut performt», sagt Feller. Notfalls hilft er mit einem provokanten Spruch nach.












