Ösi-Frauen müssen weiter mit kritisiertem Coach Assinger fahren

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Österreich,

    Roland Assinger (51) bleibt Frauen-Cheftrainer beim ÖSV. Dies, obwohl es zuletzt Kritik aus dem Fahrerinnen-Lager gab.

    ÖSV
    Mirjam Puchner und Stefanie Venier bei der Ski-WM 2025 mit Coach Roland Assinger. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Roland Assinger war als Cheftrainer des Frauen-Skiteams in Kritik geraten.
    • Dennoch setzt der ÖSV die Zusammenarbeit mit dem 51-Jährigen fort.

    «Seine Methoden sind schwer nachzuvollziehen und nicht mehr zeitgemäss», sagte Super-G-Weltmeisterin Stefanie Venier jüngst der «Kronen Zeitung». Die Aussage galt Roland Assinger, dem Cheftrainer der österreichischen Ski-Frauen.

    Doch nicht nur Venier übte Kritik am 51-Jährigen, auch ihre Teamkolleginnen Stephanie Brunner und Tamara Tippler taten es ihr gleich.

    Kehren die ÖSV-Frauen unter Roland Assinger zum Erfolg zurück?

    Dennoch setzt der ÖSV die Zusammenarbeit mit Assinger fort, wie am Mittwoch bekannt wird. Offenbar haben sich die Athletinnen für einen gemeinsamen Weg ausgesprochen.

    Roland Assinger
    Bleibt Cheftrainer des österreichischen Ski-Teams der Frauen: Roland Assinger. - keystone

    An einer Pressekonferenz gab ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher zu, dass die Kritik teilweise gerechtfertigt gewesen sei. Man werde nun mit verbesserter Kommunikation an den Problemen arbeiten.

    Keine Spaltung mehr bei den ÖSV-Frauen

    Athletinnen-Sprecherin Nina Ortlieb bestätigte den Wunsch, mit Assinger künftig weiterzuarbeiten. Es gebe keine Spaltung innerhalb des Teams mehr.

    Die ÖSV-Frauen blicken auf eine durchzogene Saison zurück. Als beste Österreicherin fuhr Cornelia Hütter im Gesamtweltcup auf Rang neun.

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