Nach Flaute bei Ösis: Ex-Maier-Coach kehrt zurück

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Österreich,

    Nur sechs Podestplätze in 16 Rennen: Das österreichische Männer-Speedteam blickt auf eine schlechte Saison zurück. Es kommt zu personellen Wechseln.

    Vincent Kriechmayr
    Stand in dieser Saison zweimal auf dem Super-G-Podest: Vincent Kriechmayr. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zum Abschluss der Speed-Saison feiert Österreich im Super-G einen Doppelsieg.
    • Doch auch dieser Triumph kann die enttäuschende Saison nicht retten.
    • Trainer Andreas Evers kehrt auf die neue Saison zum ÖSV zurück.

    In extremis wendet das österreichische Speed-Team der Männer eine Saison ohne Rennsieg ab. Lukas Feuerstein und Raphael Haaser feiern beim Super-G in Sun Valley gar einen Doppelsieg.

    Dennoch blickt der ÖSV auf einen schwierigen Winter zurück. In der Abfahrt gelang kein einziger Podestplatz, im Super-G waren es immerhin deren sechs.

    Traust du dem ÖSV-Speedteam kommende Saison mehr Siege zu?

    Natürlich tue es weh, sagte Cheftrainer Marko Pfeifer im Anschluss. «Das geht an keinem spurlos vorbei, das merkt man auch bei der Mannschaft.»

    Marko Pfeifer
    Viel Grund zum Jubeln hatte das ÖSV-Speedteam um Chefcoach Marko Pfeifer in dieser Saison nicht. - keystone

    Bei den ÖSV-Männern endet die Ära von Speed-Coach Sepp Brunner. Wunschkandidat für seine Nachfolge ist Andy Evers – und der kehrt jetzt zurück.

    Wie der ÖSV am Donnerstag bekannt wird, übernimmt der Ex-Coach von Hermann Maier beim Verband als Speedchef. Zuletzt war Evers beim DSV tätig, zuvor arbeitete er auch für Swiss-Ski. Von 1999 bis 2012 war er erfolgreicher ÖSV-Trainer.

    Andreas Evers
    Andreas Evers (hinten) im Jahr 2003 am Bügellift mit Hermann Maier. - keystone

    «Es ist eine sehr spannende Aufgabe für mich. Und ich bin überzeugt, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann», wird der 57-Jährige zitiert.

    «Schweizer sind einen Schritt voraus»

    Auch sonst dürfte es auf kommenden Winter hin zu einem grossen Umbruch kommen. «Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben», kündigt Cheftrainer Pfeifer an. Auch die Trainingsgruppe würde neu formiert werden.

    Marco Odermatt
    Das Schweizer Team um Marco Odermatt fuhr den Österreichern in dieser Saison davon. - keystone

    Pfeifer geht aber auch mit den Athleten hart ins Gericht. «Wir haben momentan nicht die Läufer, die imstande sind, aufs Podium zu fahren», so Pfeifer, der Kriechmayr als Ausnahme nennt. So ehrlich muss man sein, da sind uns die Schweizer einen Schritt voraus.»

    Kommentare

    Ohalätz

    Ja mey, schauen wir mal. Ich würde den gesamten Ösi-Staff auswechseln - inkl. Präs.

    Nasowas

    Einen personellen Wechsel müssen wir auch vornehmen bei den Damen, z. B. den Speedtrainer.

    Weiterlesen

    de
    34 Interaktionen
    Dominanz in Abfahrt
    Marco Odermatt Super-G Kristallkugel
    4 Interaktionen
    Super-G-Final
    Vincent Kriechmayr
    9 Interaktionen
    Ski-Baisse

    MEHR IN SPORT

    FC St.Gallen
    Gute Jahres-Bilanz
    Slavisa Jokanovic FC Basel
    2 Interaktionen
    3:7 in Winterthur
    Nati
    4 Interaktionen
    Nach Slowenien-Sieg
    FC Barcelona Sydney Schertenleib
    6 Interaktionen
    7:0-Triumph!

    MEHR AUS ÖSTERREICH

    3 Interaktionen
    Wien
    hirscher
    3 Interaktionen
    Keine WM 2028
    480 euro zahnbürste
    6 Interaktionen
    CameraJet
    1 Interaktionen
    Wien