Meillard: «Zweimal neben dem Podest – ärgerlich»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Österreich,

    Loïc Meillard verpasst das Slalom-Podest in Schladming als Fünfter knapp. Den Sieg holt sich der Norweger Timon Haugan.

    Loïc Meillard Slalom Schladming
    Loïc Meillard im Slalom von Schladming. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Loïc Meillard fährt im Slalom von Schladming auf Rang fünf.
    • Timon Haugan (NOR) gewinnt vor Manuel Feller (Ö) und Fabio Gstrein (Ö).
    • Insgesamt fahren fünf Schweizer in die Punkteränge.

    Loïc Meillard fährt im Nachtslalom von Schladming (Ö) auf den fünften Rang. Die Schweizer Slalom-Speerspitze liegt nach dem ersten Lauf auf dem dritten Zwischenrang. In einem chaotischen Final mit zahlreichen Ausfällen setzt sich Timon Haugan durch.

    Freust du dich schon auf die Ski-WM?

    Meillard duelliert sich als Drittletzter im zweiten Durchgang mit Manuel Feller um die Zwischenführung. Lange liegt der Schweizer vorne, im Ziel muss er sich aber hinten anstellen. Auch Fellers Landsmann Fabio Gstrein zieht noch vorbei.

    Loïc Meillard Slalom Schladming
    Loïc Meillard im Slalom von Schladming. - keystone

    Die beste Fahrt im Final gelingt Timon Haugan, der damit den Halbzeitführenden Linus Strasser noch abfängt. Dahinter feiert Österreich beim Heim-Nachtslalom ein Doppel-Podest: Manuel Feller wird Zweiter, Podest-Debütant Fabio Gstrein wird Dritter.

    meillard
    Loïc Meillard spricht nach dem fünften Platz im Nachtslalom von Schladming. - Screenshot SRF

    Über den fünften Rang kann sich Meillard nur so halb freuen. Es sei das zweite Mal in Folge, dass er knapp neben dem Podest liege – «das ist ärgerlich». Denn am Ende wolle er unter die Top-3.

    Dennoch fährt mit einem guten Gefühl an die WM in Saalbach, wie er gegenüber SRF sagt. Es sei eine andere Chance, man müsse an Tag X bereit sein. Und dass er das könne, habe er schon gezeigt.

    Loïc Meillard führt Schweizer Quintett an

    Insgesamt sind fünf Schweizer im zweiten Durchgang mit dabei, nur Ramon Zenhäusern hatte den Cut verpasst. Zweitbester Schweizer ist Tanguy Nef, der sich im Final noch auf Rang 11 verbessern kann. Auch Daniel Yule macht einen Sprung auf Rang 14.

    Tanguy Nef Slalom Schladming
    Tanguy Nef im Slalom von Schladming. - keystone

    Marc Rochat erwischt einen fehlerbehafteten Lauf, profitiert aber von den vielen Ausfällen. Im Ziel ist es Rang 21. Und auch Luca Aerni holt trotz eines Stehers und kurzer Rückwärtsfahrt noch Plätze auf und landet auf Rang 25.

    Kommentare

    User #4736 (nicht angemeldet)

    So Herr Meilard, jetzt kommen die Postest-Tage und wir freuen uns mit ihnen darauf.

    User #5063 (nicht angemeldet)

    Kopf hoch Loïc, deine Zeit kommt noch :-)

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