Olympia 2018: Mehr als 16'000 Doping-Tests vor den Winterspielen

    DPA
    DPA

    Südkorea,

    Das Internationale Olympische Komitee hat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele weltweit mehr als 16'000 Doping-Tests durchgeführt.

    Der IOC-Vortsand trifft sich derzeit in Pyeongchang (KOR).
    Der IOC-Vortsand trifft sich derzeit in Pyeongchang (KOR). - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor dem Start der Winterspiele sind weltweit mehr als 16'000 Doping-Kontrollen veranlasst worden.
    • Dies waren zwei Drittel mehr Tests als vor den Winterspielen in Sotschi.
    • Bei den Winterspielen in Pyeongchang sollen rund 2500 Kontrollen vorgenommen werden.

    Vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang sind weltweit mehr als 16'000 Doping-Kontrollen veranlasst worden. Seit dem 1. April 2017 und bis zum 31. Januar sind rund 6000 Wintersportler aus über 60 Ländern getestet worden, die als mögliche Starter für die Spiele in Südkorea infrage kamen. Dies waren zwei Drittel mehr Tests als vor den Winterspielen in Sotschi. Vor vier Jahren hatte der russische Gastgeber Doping-Proben ausgetauscht und manipuliert, um positive Proben eigener Athleten zu vertuschen.

    «Es ging nicht um mehr und mehr und mehr, sondern eine so hohe Qualität der Kontrollen zu haben wie möglich», erklärte Richard Budgett, Medizinischer Direktor des Internationalen Olympischen Komitees, am Samstag in Pyeongchang. Koordiniert wurde das Testprogramm von einer vorolympischen Taskforce. Im Fokus der Tests standen die Top-20-Athleten jeder Sportart. «Die russische Mannschaft wurde komplett getestet», betonte Budgett.

    Verstärkte Kontrolle

    Bei den Winterspielen in Pyeongchang sollen rund 2500 Kontrollen vorgenommen werden, davon 1400 Tests im Training. Dies sind in etwa so viele wie in Sotschi. Koordiniert werden die Olympia-Kontrollen erstmals von einer Unabhängigen Test-Agentur (ITA).

    Verstärkt wurden als Folge des Betrugs in Sotschi die Sicherheitsmassnahmen im Analyselabor in Seoul, wo in den Räumen rund um die Uhr die Arbeit mit Videokameras überwacht wird. Zum Labor-Team gehören auch vier Leiter anderer Labore der Welt-Anti-Doping-Agentur.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Witali Leontjewitsch Mutko
    Nach CAS-Urteil
    Rodschenkow in ARD-Doku

    MEHR IN SPORT

    Dominique Aegerter Kawasaki WorldSSP
    Supersport-WM
    nhl
    1 Interaktionen
    Schweizer Hit in NHL
    a
    Schweizer Cup

    MEHR AUS SüDKOREA

    Samsung Updates
    1 Interaktionen
    Änderung
    One UI 9 Samsung
    2 Interaktionen
    Samsung
    korea
    3 Interaktionen
    Laut