Stockholm will erstmals Olympische Winterspiele ausrichten

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    Schweden,

    Schwedens Hauptstadt Stockholm war 1912 und 1956 Gastgeber Olympischer Sommerspiele, aber noch nie der im Winter. Das soll sich nun ändern.

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    Die schwedische Hauptstadt Stockholm will die Olympischen Winterspiele austragen. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Stockholm hat die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 eingereicht.
    • Insbesondere soll dabei Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werden.

    Stockholm bewirbt sich für die Austragung der Olympischen Winterspiele. Die Skandinavier sind mit dem Motto «Made in Sweden» und einem Budget von 1,2 Milliarden Euro in die Bewerbung gegangen.

    Die Wettbewerbe sollen vom 6. bis 22. Februar 2026 an vier Austragungsorten stattfinden.

    Stockholm ist dabei nicht nur Schauplatz von Medaillenkämpfen in der Halle. Sondern auch für Langlauf, Biathlon oder Big Air.

    In Are soll Ski alpin, Snowboard und Freestyle-Ski ausgetragen werden. Falun wird das Zentrum für Skispringen und Nordische Kombination. Rodeln, Bob und Skeleton werden nach Sigulda/Lettland ausgelagert, um keinen Eiskanal bauen zu müssen. Von den erforderlichen zwölf Sportstätten existieren bereits neun.

    Stockholm setzt auf Nachhaltigkeit

    Stärken der Bewerbung sind der besondere Fokus auf Nachhaltigkeit. Das gilt im Land von Aktivistin Greta Thunberg sowohl für Klima- und Umweltfragen als auch für wirtschaftliche und soziale Aspekte.

    Klimaaktivistin Greta Thunberg
    Wegen Klimaaktivistin Greta Thunberg? Stockholm setzt bei seiner Kandidatur auf Nachhaltigkeit. - Keystone

    Damit erfüllt die Bewerbung in besonderem Masse die Anforderungen der Agenda 2020 des IOC. Ausserdem gibt es eine exzellente Infrastruktur mit gutem Nahverkehr in Stockholm und leidenschaftliche Wintersportfans.

    Wenig Zuspruch in Bevölkerung

    Schwächen der Kandidatur ist die im Vergleich zum Kandidaten Mailand deutlich geringere Zustimmung der Bevölkerung zu dem Grossprojekt. Diese liegt bei weit unter 50 Prozent.

    Zudem stellt der Ort Are ein logistisches Problem dar: Er liegt rund 600 Kilometer nordwestlich von Stockholm. Hinzu kommt die nördliche Lage Schwedens: Dass im Winter weniger Tageslicht herrscht als weiter südlich, könnte Auswirkungen auf die Länge der Wettkampftage haben.

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