Schweizer dabei: Zwei Horror-Unfälle bei GT World Challenge in Monza
Gleich zwei Massen-Kollisionen überschatten das Monza-Rennen der GT World Challenge. Die Startkollision reisst Fabio Scherer und Ricardo Feller aus dem Rennen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Gleich zwei schwere Unfälle überschatten das Monza-Wochenende der GTWC.
- Auch die Schweizer Ricardo Feller und Fabio Scherer sind darin verwickelt.
- Für Scherer besonders bitter: Er stand auf der Pole – und kam erneut nicht zum Fahren.
Vor zwei Wochen sollte Fabio Scherer sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife geben.
Doch der Le-Mans-Klassensieger von 2023 kam auf dem GT3-Mustang des Haupt Racing Teams gar nie zum Einsatz. Sein Teamkollege Arjun Maini setzte den HRT-Ford in der Anfangsphase in die Mauer.
Und im Rahmen der GT World Challenge in Monza erlebte der Luzerner ein unerfreuliches Déjà-vu: Mit seinen Teamkollegen Maini und Thomas Drouet hatte Scherer seinen Mustang auf die Pole Position gestellt. Doch in Kurve eins war das Rennen schon vorbei.
Eine Kollision im Feld führt in der ersten Schikane zu einem Massen-Unfall. Dabei wird der McLaren von Marvin Kirchhöfer zum Geschoss – und räumt unter anderem Maini ab. Auch der Aargauer Ricardo Feller (Lionspeed-Porsche) ist betroffen.

Für Scherer ist das Rennen erneut vor seinem ersten Einsatz gelaufen. Auch das Schwester-Auto aus der HRT-Box wird bei dem Unfall zerstört. Insgesamt war das Rennen für sieben Autos aus der Spitzengruppe vorbei.
Horror-Unfall in der Schlussphase.
In der Schlussphase kommt es – an der gleichen Stelle – dann nochmals zu einem schweren Unfall. Diesmal ist es der Pure-Racing-Porsche mit Alexey Nasov am Steuer, der zur Bowling-Kugel wird. Nach einem Rempler von Kelvin van der Linde (WRT-BMW) räumt er zwei Autos ab. Nasov überschlägt sich und trifft dabei noch einen weiteren Renner.
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Die gute Nachricht aus Monza: Bei keinem der schweren Unfälle gibt es Verletzte zu beklagen. Der automobile Gegenwert von ein paar Millionen Franken ist jetzt aber schrottreif ...








