Dominique Aegerter fährt beim Kawasaki-Abschied auf das Podest
Die Supersport-WM-Saison endet in Jerez – und damit auch das Engagement von Dominique Aegerter bei Kawasaki. Der Berner erlebt einen versöhnlichen Ausklang.

Das Wichtigste in Kürze
- Dominique Aegerter feiert zum Abschluss seiner Supersport-WM-Saison den ersten Podestplatz.
- Die Wege des Oberaargauers und seines Kawasaki-Teams trennen sich nach diesem Jahr wieder.
- Zum Abschluss gab es mit einem Doppelsieg ein versöhnliches Ende.
Die Supersport-WM-Saison 2026 war für Dominique Aegerter eine herbe Enttäuschung. Der zweifache Supersport-Weltmeister kehrte nach drei Jahren in der Superbike-WM in die zweithöchste Klasse zurück. Mit dem Kawasaki-Werksteam wollte der Oberaargauer eigentlich ganz vorne mitfahren.
Doch Aegerter erlebte eine Seuchensaison, konnte nie wirklich vorne mitfahren und hatte auch einiges Pech. Nach nur einer Saison trennen sich die Wege des Berners und der Puccetti-Kawasaki-Mannschaft nach dem Jerez-Saisonfinale wieder.

Und just zum Abschied von der italienischen Mannschaft liefert Aegerter mit grossem Abstand sein bestes Wochenende des Jahres ab. Am Samstag reichte es dem Rohrbacher für das erste Top-Fünf-Resultat des Jahres. Am Sonntag legte Aegerter in Jerez, wo er traditionell stark ist, noch einen drauf.
Dominique Aegerter verabschiedet sich mit Rang zwei
Zum Rennstart lag der Berner zunächst noch ausserhalb der Top-Fünf, dann arbeitete er sich aber kontinuierlich nach vorne. Sechs Runden vor Schluss übernahm Aegerter sogar kurzfristig die Führung. Der Berner befand sich aber in einer heiss umkämpften Führungsgruppe und konnte Platz eins nicht lange halten.

Fünf Runden vor Schluss wurde das Rennen dann abgebrochen, nachdem Jorge Navarro schwer gestürzt war. Beim Abbruch lag Aegerters Kawasaki-Teamkollege Jeremy Alcoba in Führung, Aegerter auf Rang zwei. Komplettiert wurde das Podest von Ducati-Pilot Matteo Ferrari.
00:00 / 00:00
Nach dem Rennen lieferte der Berner gleich noch einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. «Ich habe noch keinen Platz für das nächste Jahr, aber hoffentlich unterschreiben wir bald. Ich hoffe, ich konnte zeigen, dass ich nicht mehr der Jüngste, aber immer noch schnell bin», so Aegerter.












