Mehr als 250 Läufer betrügen bei Halbmarathon in China

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    China,

    Trotz der mangelnden Luftqualität erlebt der Laufsport in China einen Boom. Anscheinend greifen aber viele für den Sieg zu unsauberen Mitteln.

    Marathonläufer.
    Bei den Läufen in China gibt es immer wieder Beschwerden über Betrügereien. - pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • 258 Läufer betrogen bei einem Halbmarathon in China.
    • Sie nahmen Abkürzungen, fälschten Startnummern oder gingen für andere Läufer an den Start.

    Bei einem Halbmarathon in China haben es Hunderte Läufer nicht so genau mit den Regeln genommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden nach dem Rennen in der südchinesischen Stadt Shenzhen 258 Teilnehmer nachträglich disqualifiziert.

    Demnach soll ein Grossteil von ihnen illegale Abkürzungen genommen haben, wie Material von Verkehrskameras und Aufnahmen von Fotografen belegen sollen. Auf einem Video ist zu sehen, wie sich zahlreiche Läufer durch Büsche und Bäume schlagen und ihren Lauf dann auf der entgegengesetzten Strassenseite fortzusetzen.

    Zudem wurden 18 Läufer mit gefälschter Startnummer überführt und drei Athleten, die unter dem Namen einer anderen Person angetreten waren.

    Der Laufsport erlebt in China trotz der schlechten Luftqualität in vielen Städten einen grossen Boom. Nach offiziellen Angaben gab es landesweit in diesem Jahr mehr als 1000 Marathons und andere Strassenrennen. Noch im Jahr 2011 waren es lediglich 22 gewesen.

    Da es immer wieder Beschwerden über Betrügereien gibt, setzen Organisatoren bei einigen Rennen auf intelligente Kameras mit Gesichtserkennung. So soll auch verhindert werden, dass Läufer, die keinen der oft schnell vergriffenen Startplätze mehr ergattern konnten, mit einer gefälschten Nummer antreten.

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