Spaniens Fussball-Verband wirft TV-Sender Manipulation vor

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    Spanien,

    Der spanische Fussball-Verband RFEF hat den Verantwortlichen der TV-Übertragung der Liga-Begegnung Bilbao gegen FC Valencia (0:1) «Manipulation» einer spielentscheidenden Szene vorgeworfen.

    Der spanische Verband wirft einem TV-Sender Manipulation vor. Foto: Jose Miguel Fernandez De Velasco/gtres
    Der spanische Verband wirft einem TV-Sender Manipulation vor. Foto: Jose Miguel Fernandez De Velasco/gtres - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Entgegen den elementarsten Regeln des Ethik-Kodex des Sports» habe der Produzent der Liveübertragung am Samstag Bilder, die eine angebliche Abseitsstellung vor dem Siegtor der Gäste zeigen sollten, fälschlicherweise als Szenen des Videobeweises ausgegeben, so der Verband.

    Ein solches Verhalten könne einen «sozialen Alarm auslösen» und auch dazu führen, dass das Vertrauen in die spanischen Unparteiischen und in das Videoschiedsrichters (VAR) generell untergraben werde, hiess es in einer Mitteilung. Man werde deshalb rechtliche Schritte einleiten.

    «Entgegen den elementarsten Regeln des Ethik-Kodex des Sports» habe der Produzent der Liveübertragung am Samstag Bilder, die eine angebliche Abseitsstellung vor dem Siegtor der Gäste zeigen sollten, fälschlicherweise als Szenen des Videobeweises ausgegeben, so der Verband. Das Tor sei von Schiedsrichter Mario Melero López nach Beobachtung der echten VAR-Bilder in einer richtigen Entscheidung anerkannt worden. Durch das «unverantwortliche Verhalten» des TV-Senders würden der Schiedsrichter und der VAR aber diskreditiert.

    Die Verantwortlichen der Sendung hätten «in inakzeptabler Form eine rote Linie überschritten», als sie Bilder zeigten, die als Beweis einer Fehlentscheidung zu dienen schienen. Deshalb werde man bei den zuständigen Justiz- und internationalen Fussball-Behörden gegen die Verantwortlichen Anzeige erstatten.

    Die Szene, die für Aufregung sorgte, ereignete sich in der 27. Minute, als die Gäste durch Denis Tscherytschew in Führung gingen. Bevor der Russe den Ball ins Netz schoss, hatte sein Mitspieler Maxi Gómez den Ball bei der Einleitung eines Konters in abseitsverdächtiger Position zugespielt bekommen. Die meisten spanischen Medien stimmten allerdings darin überein, dass der Uruguayer nicht im Abseits stand und das Tor korrekt war.

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