Schweizer Super League: Lugano hat den Trumpfbuur und das Nell

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    Schweizer Super League: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der FC Lugano im Herbst die Gruppenspiele der Europa League wird bestreiten können.

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    Luganos Trainer Fabio Celestini darf schon zur Europa League emporschauen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Lugano hat gute Chancen, nächste Saison europäisch zu spielen.
    • Die Entscheidung fällt heute in der letzten Runde der Super League.

    Die Tessiner schlugen sich damals mit neun Punkten aus sechs Spielen sehr ordentlich. Jetzt sind sie vor der letzten Runde der Schweizer Super League Vierte. Sie können aber das einen Punkt vor ihnen liegende Luzern überholen. Denn sie halten die besten zwei Trümpfe, den Buur und das Nell, in der Hand.

    Der Trumpfbuur ist Luganos Heimspiel gegen die Grasshoppers. Hier müsste sich eher die Frage nach der Höhe des Ergebnisses als die Frage nach dem Sieger stellen. Luganos Nell ist Luzerns Spiel in Bern.

    Die Luzerner könnten sich, wenn Lugano gewinnt, nur dann vor den Tessinern halten, wenn sie YB bezwingen. In diesem Match werden die Berner ihrem Publikum noch einmal alles vorführen wollen. Nur wer sehr viel Geld hat, wird viel Geld auf Luzern setzen.

    Der FC St. Gallen, punktgleich mit Lugano, könnte mit einem Sieg beim FCZ ebenfalls an Luzern vorbeiziehen. Aber die Tordifferenz der Ostschweizer (minus 9) ist sehr viel schlechter als die der Luganesi (plus 1).

    Wenn GC sein letztes Spiel nicht gewinnt, wird es die erste Mannschaft der Super-League-Geschichte sein, die keinen Rückrundensieg erringt. Mit der Serie von 20 sieglosen Spielen (seit dem 25. November) hat der Traditionsklub aus Zürich schon jetzt einen unliebsamen Rekord aufgestellt.

    In den letzten 16 Saisons haben zwei Mannschaften in den jeweiligen Rückrunden nur einen Match für sich entschieden. Schweizer Super League: Schaffhausen 2007 und die Grasshoppers selber 2012. 2012 war GC nicht abstiegsgefährdet, weil Neuchâtel Xamax zwangsrelegiert und Sion wegen Transfervergehen mit einem Punkteabzug belegt worden war.

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