GC

GC kommt nach Trainerwechsel in Genf unter die Räder

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Zürich,

Horror-Debüt für Gernot Messner bei GC. Bei Servette liegen die Hoppers in Rekordzeit mit vier Toren zurück und verlieren am Ende diskussionslos mit 0:5.

GC
GC bleibt im Auswärtsspiel gegen Servette nur das Nachsehen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Grasshopper Club Zürich verliert nach dem Trainerwechsel mit 0:5 gegen Servette.
  • Innerhalb der ersten 18 Minuten schlägt der Ball schon viermal im GC-Tor ein.
  • Hammel hält noch einen Penalty – trotzdem gehen die Hoppers chancenlos unter.

GC kassiert einen weiteren Tiefschlag im Abstiegskampf. Im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel verlieren die Hoppers unter Gernot Messner mit 0:5.

Wird GC in dieser Saison die Klasse halten?

In Genf erlebt GC mit vier Gegentoren in 18 Minuten einen historischen Fehlstart. Zur Pause entschliessen sich die mitgereisten Fans dann, vorzeitig die Heimreise anzutreten. Nach der Pause sind im Gäste-Sektor nur noch eine Handvoll Fans zu sehen.

Katastrophen-Start für GC

Eigentlich gelingt GC ein guter Start, Jensen und Tsimba haben erste Chancen. Dann aber entwischt Kadile den aufgerückten Hoppers: Der französische Stürmer trifft – Hammel ist noch dran, kann aber nicht abwehren.

Kadile
Kadile schiesst Servette in Führung – und schockt damit die Gäste. - Keystone

Nur wenige Minuten später steht Kadile im GC-Strafraum schon wieder komplett blank: Das nutzt der Angreifer zum Doppelpack nach zehn Minuten. Jetzt ist GC völlig verunsichert, ein Diaby-Rückpass wird von Stevanovic abgefangen. Er umkurvt Hammel und erhöht auf 3:0!

Doch der GC-Albtraum ist noch nicht zu Ende: Ayé wird von Kadile gefunden und trifft in der 18. Minute zum 4:0. Das ist Rekord: Noch nie führte ein Team so früh mit 4:0.

Penaltyparade von Hammel

Nur kurze Zeit später bekommt Servette auch noch einen Penalty. Kadile läuft an, scheitert aber an Hammel. Der Goalie sorgt nach 22 Minuten mal wieder für einen positiven GC-Moment.

Jetzt hat GC auch wieder Offensiv-Momente. Frey scheitert an Mall und dem Torpfosten. Auf der Gegenseite muss Hammel erneut in höchster Not gegen Kadile retten. Trotzdem: Die Auflösungserscheinungen aus der Startphase haben die Gäste jetzt abgelegt.

Michael Frey
Michael Frey und seine Kollegen erleben einen Abend zum Vergessen. - Keystone

Servette drosselt das Tempo merklich, offensive Wucht kommt aber auch von GC nicht. Die Fans in Genf können aber noch ein fünftes Tor bejubeln: Stevanovic köpfelt zum 5:0 ein. Auch ein sechstes Tor fällt – wegen einer Offside-Position zählt der Ayé-Treffer aber nicht.

Für GC geht es nach der Nati-Pause mit einem Heimspiel weiter: Die Hoppers treffen in der Super League am 6. April auf den FC Sion (14 Uhr). Servette empfängt gleichentags den FC Luzern.

Super League - Super League: Regular Season (21.03.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland31236272:3571
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen31167860:3756
3.FC Lugano LogoFC Lugano30148847:3750
4.FC Basel LogoFC Basel30149745:3949
5.FC Sion LogoFC Sion311171344:3546
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys301311660:5545
7.FC Luzern LogoFC Luzern30912958:5636
8.Servette LogoServette318111253:5636
9.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport30912945:4936
10.FC Zürich LogoFC Zürich311017444:6034
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich31517938:6124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur30419734:8019
Super League - Super League: Regular Season (21.03.2026)SpPkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland3171
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen3156
3.FC Lugano LogoFC Lugano3050
4.FC Basel LogoFC Basel3049
5.FC Sion LogoFC Sion3146
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys3045
7.FC Luzern LogoFC Luzern3036
8.Servette LogoServette3136
9.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport3036
10.FC Zürich LogoFC Zürich3134
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich3124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur3019

Kommentare

Nachtschattengewächs

Die Schweizer Gurken Liga hat das Niveau wie die Kreisliga in Deutschland.

User #2472 (nicht angemeldet)

Alain Alain Sutter fährt als Sportchef beim Grasshopper Club Zürich (GC) eine bewusste „Hochrisiko-Strategie“. Diese basiert auf dem Einbau junger Spieler, einer klaren Spielidee und dem Verzicht auf teure Routiniers. Sein Ansatz, der oft als „All-in“ bezeichnet wird, soll finanzielle Stabilität mit sportlichem Erfolg verbinden, birgt jedoch angesichts von Trainerwechseln und Abstiegskampf hohe Risiken.

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