Playoff

    FCSG vor Aus, Lugano im UECL-Playoff – Croci-Torti «sehr stolz»

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Lugano,

    Der FC Lugano steht im Playoff der Conference League, Trainer Corci-Torti fordert den direkten Achtelfinal-Einzug. FCSG-Maassen lobt sein Team trotz der Pleite.

    fc lugano Conference League
    Mattia Croci-Torti und der FC Lugano stehen im Playoff der Conference League und streben den direkten Achtelfinal-Einzug an. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lugano steht im Conference-League-Playoff, St.Gallen vor dem Aus.
    • Croci-Torti lobt seine Mannschaft und fordert einen weiteren Punkt.
    • Enrico Maassen erklärt, was den Espen das Genick gebrochen hat.

    Dem FC Lugano ist Historisches gelungen: Dank dem 2:1-Sieg gegen Legia Warschau steht er im Playoff der Conference League und überwintert erstmals europäisch. Damit dem FC St.Gallen dies auch gelingt, braucht er ein Wunder.

    Trainer Mattia Croci-Torti spricht gegenüber SRF von einem «super Abend» in Polen. Das Team habe mit grosser Persönlichkeit und von Anfang an mit viel Mut gespielt. «Für mich als Trainer ist das fantastisch, ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.»

    conference league
    Der FC Lugano und Albian Hajdari peilen die Top-8 in der Conference League an. - keystpone

    Er hat aber noch nicht genug: «Uns fehlt noch ein Punkt für ein historisches Ereignis. Für etwas Fantastisches für den Verein und das Land.» Damit nämlich qualifizieren sich die Tessiner direkt für den Achtelfinal.

    Schafft der FC Lugano den direkten Einzug in den Achtelfinal?

    Er betont dann auch, dass es wichtig sei, konzentriert zu bleiben. Zuerst liege der Fokus aber auf dem Spiel gegen Lausanne am Sonntag. Mit einem Sieg könnte sich der FC Lugano zum Wintermeister krönen – «wäre ein gutes Weihnachtsgeschenk für unsere Fans». In einer Woche spielen die Luganesi zum Abschluss der Ligaphase der Conference League dann noch gegen den zypriotischen Leader Paphos.

    Ganz anders sieht die Lage in St.Gallen aus: Die Espen verlieren auch gegen Vitoria Guimaraes mit 1:4 und stehen nach fünf Runden mit vier Punkten da. Dennoch lobt Trainer Enrico Maassen sein Team, es habe, wie in fast jedem Spiel, sehr viel investiert.

    st gallen
    Der FC St.Gallen braucht ein Wunder, um europäisch zu überwintern. - keystone

    Doch man habe zweimal die Führung verpasst, zu viele einfache Ballverluste gehabt, vor dem Tor zu umständlich und ungenau gespielt. «So kann man auf diesem Level keine Spiele gewinnen.» Zudem habe man im Umschaltspiel den Ball verloren, «das bricht einem das Genick». Er ärgert sich auch darüber, dass das Resultat so hoch ausgefallen ist.

    Der FC St.Gallen reist am Sonntag zum FC Zürich. Am Donnerstag spielt er dann sein letztes Spiel in der Conference League – vorausgesetzt, es geschieht nicht noch ein Wunder.

    Kommentare

    User #1550 (nicht angemeldet)

    Ich wandere aus. Von Bern nach Lugano.

    User #3875 (nicht angemeldet)

    Also jetzt mal nicht wieder übertreiben. Es ist vielleicht etwas Fantastisches für die Mannschaft von Lugano aber sicher nicht für das "Land"!

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