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    FC Sion – Barth Constantin: Nicht vergessen, woher wir kommen

    Peter Pflugshaupt
    Peter Pflugshaupt

    Sion,

    Der FC Sion startet nach der Winterpause mit einem Heimspiel gegen GC. Sportchef Barth Constantin ist zufrieden mit der bisherigen Saison.

    Barthélémy Constantin FC Sion
    Barthélémy Constantin, Sportchef des FC Sion beim Spiel gegen Winterthur im Stade de Tourbillon. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sion empfängt am Samstag im Tourbillon Rekordmeister GC zum ersten Spiel der Rückrunde.
    • Die Walliser sind mit dem Verlauf der Saison zufrieden, sagt Sportchef Barth Constantin.
    • Sion verpflichtete mit Innenverteidiger Hajrizi den Nachfolger von Joël Schmied.

    Der FC Sion hat eine beachtliche Herbstrunde absolviert. Nach 18 Spielen stehen die Walliser mit 26 Punkten auf Platz 7 der Tabelle – und das als Aufsteiger.

    Sportchef Barthélémy Constantin sagt zu Nau: «Wir sind sehr zufrieden. Wir haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft haben, die Fussball spielen kann.»

    Noch wichtiger ist für ihn aber, dass das Team hart arbeiten kann und die Werte des Clubs hochhält.

    FC Sion
    Barthélémy Constantin, Sportdirektor beim FC Sion. - keystone

    «Der FC Sion ist ein wichtiger Name für den Schweizer Fussball, aber wir dürfen nicht vergessen, woher wir kommen. Wir sind der Aufsteiger und spielen noch fast mit der gleichen Mannschaft, wie in der Challenge League. Wir wollen den Club stabilisieren und in der Super League etablieren.»

    Die Liga ist eng, das Team von Trainer Didier Tholot darf sich sogar Hoffnungen auf die Meisterrunde machen. Was ist das Ziel des FC Sion?

    Constantin: «Unser oberstes Ziel ist der Ligaerhalt. Wenn wir diesen rasch schaffen sollten, schauen wir, was sonst noch möglich ist.»

    Schafft der FC Sion den Sprung in die Top 6?

    Doch Barth Constantin wäre nicht Barth Constantin, wenn er nicht an den Erfolg glauben würde. «Es ist klar, wenn wir mehr nehmen können, dann nehmen wir mehr.»

    FC Sion verliert wichtigen Spieler

    In der Winterpause wechselte Joël Schmied zum 1. FC Köln, mit ihm verliert der Club den Abwehrchef.

    Barth Constantin: «Ja, wir verlieren einen sehr wichtigen Spieler. Doch er hat gut gearbeitet und sich den Transfer ins Ausland verdient. Wenn ich denke, wie wir ihn aus Vaduz geholt haben, und wie er sich entwickelt hat, macht uns das stolz.»

    FC Sion Joël Schmid
    Joël Schmied vom FC Sion nach einem Torerfolg im Spiel gegen Schaffhausen in der Challenge League im Mai 2024. - keystone

    Und der FC Sion hat mit dem Transfer auch Geld verdient. Am Mittwoch präsentierten die Walliser denn auch bereits den Nachfolger von Schmied. Von Widzew Lodz aus der polnischen Liga kommt Kreshnik Hajrizi (25).

    Der Innenverteidiger ist ein eigener Junior, der vor seinem Wechsel nach Polen auch bei YB, Chiasso und Lugano gespielt hat.

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    Kreshnik Hajrizi unterschreibt beim FC Sion einen Leihvertrag bis Sommer, die Walliser besitzen eine Kaufoption. - FC Sion

    Constantin: «Es freut uns, dass mit Hajrizi ein Walliser zurück zu seinen Wurzeln findet, wir beobachteten ihn schon länger.» Der 1,85 Meter grosse Abwehrspieler spielte auch für die U17 Schweizer Nati und ist jetzt Nationalspieler des Kosovo.

    Nur wenige Stunden später wird eine weitere Verstärkung bekanntgegeben: Von Como 1907 wechselt Federico Barba zum FC Sion. Der 31-jährige Italiener unterschreibt einen bis 2027 gültigen Vertrag.

    Posse um Baltazar

    In den letzten Tagen sorgte eine Posse um Baltazar für Unruhe im Wallis. Der Brasilianer soll seinen Vertrag verlängert haben, dementierte dies aber zuletzt in den sozialen Medien.

    Constantin sagt zu Nau: «Es ist alles klar, er hat im September bis 2028 verlängert und seither auch den neuen, höheren Lohnerhalten. Darüber hat er sich schliesslich auch nicht beklagt.»

    Baltazar gehört laut Constantin weiterhin zur Mannschaft. «Ich weiss nicht, warum er künftig nicht mehr für den FC Sion spielen sollte.»

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    Baltazar (v) bejubelt einen Treffer für den FC Sion. - Keystone
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    Barthélémy Constantin, Sportchef des FC Sion beim Spiel gegen Winterthur im Stade de Tourbillon. - keystone

    Am Samstag beim ersten Spiel nach der Winterpause wird Baltazar nicht zum Einsatz kommen, er ist noch verletzt. Zu Gast im Tourbillon wird Rekordmeister GC sein, Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

    Kommentare

    User #4151 (nicht angemeldet)

    Die Walliser wollen zeigen von wo sie kommen aus der Provinz mit garantiertem Kopfwehwein.

    User #7291 (nicht angemeldet)

    Ist das der Bruder von Balthasar Glättli?

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