Das sind die teuersten Spieler der U21-Europameisterschaft

    Peter Pflugshaupt
    Peter Pflugshaupt

    Italien,

    Die Spieler der zwölf an der U21-Europameisterschaft beteiligten Teams haben zusammen einen Marktwert von 2,7 Milliarden Franken.

    Italien Spanien U21
    Das grosse Spiel des ersten Tages an der U21-Europameisterschaft zwischen Italien und Spanien. - Twitter

    Das Wichtigste in Kürze

    • An der U21-Europameisterschaft in Italien sind zwölf Teams beteiligt.
    • Der Gesamtwert der Jungstars wird auf rund 2,7 Milliarden Franken geschätzt.
    • Zwischen den Teams gibt allerdings grosse Unterschiede.

    Es ist ein Milliardenspiel! Seit Sonntag läuft die U21-Europameisterschaft in Italien. Die ersten Spiele haben gehalten, was man sich von ihnen versprochen hat. Das Niveau ist sehr hoch und die Partien spektakulär.

    Das Turnier ist auch eine Parade der Zukunft des europäischen Fussballs. Der Marktwert der 276 an dieser Endrunde beteiligten Spieler ist dementsprechend gigantisch. Das Fussball-Portal «transfermarkt» schätzt ihn auf 2,7 Milliarden Franken. Rund zehn Millionen im Durchschnitt pro Spieler!

    Dabei gibt es grosse Differenzen. Die teuersten Nachwuchskicker sind der Italiener Federico Chiesa und der Serbe Luka Jovic mit je rund 70 Millionen Franken Marktwert. Der «günstigste» ist dagegen Przemyslaw Placheta mit einem Wert von 75'000 Franken.

    Auch bei den Teams sind die Unterschiede enorm. Der Marktwert der Polen liegt bei knapp 40 Millionen Franken. Die Nachwuchsmannschaften aus Spanien (490 Millionen) und Italien (460 Millionen) haben mehr als das Zehnfache an Wert.

    Zum Vergleich: Der Gesamtwert der zehn Super-League-Mannschaften liegt insgesamt bei geschätzten 350 Millionen Franken.

    Ein weiteres Zahlenspiel mit der Schweizer Super League und der U21-EM. Nur die Kader von YB (82 Millionen) und Basel (66 Millionen) sind wertvoller als jenes Polens, das «günstigste» Turnier-Team.

    Der durchschnittliche Marktwert eines Super League-Spielers beträgt rund 1,1 Millionen. Fast zehn Mal weniger als jener der Spieler an der U21-EM.

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