BVB: Ousmane Dembélé vor Wiedersehen mit Ex-Klub

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Spanien,

    Nachdem sich Ousmane Dembélé 2017 vom BVB zu Barcelona gestreikt hat, kommt es heute zum Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen.

    BVB Barcelona
    Ousmane Dembélé blickt auf die Partie gegen Borussia Dortmund. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Borussia Dortmund reist heute zum wichtigen Auswärtsspiel nach Barcelona.
    • Für die Schwarz-Gelben geht es um den Einzug in den Champions-League-Achtelfinal.
    • Für Barças Ousmane Dembélé wird dies eine ganz besondere Affiche sein.

    Im Jahr 2016 wechselte der Franzose Ousmane Dembélé für rund 15 Millionen Euro von Stade Rennes nach Dortmund. Beim BVB wusste er sofort zu überzeugen und hatte bereits ein Jahr später eine Offerte aus Katalonien vorliegen. Weil sein Club ihn nicht gehen lassen wollte, erzwang er den Wechsel durch einen Streik.

    Lieber Fast-Food und Kurzurlaub

    Er habe sich seither menschlich weiterentwickelt, meint er: «Seit meinem Wechsel zu Barça vor drei Jahren habe ich mich in der Spielvorbereitung verbessert. Ich gehe ins Fitness-Studio, wärme mich vor dem Training besser auf und trainiere gut.»

    Dembélé
    Im Jahr 2017 wechselte Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund zu Barcelona. - Keystone

    Doch auch in Barcelona ist man neben dem Platz nicht restlos von ihm überzeugt. Er ist ein bekennender Fast-Food-Liebhaber und kommt hier und da zu spät zu Terminen. Nach einer Verletzung hat er gar eine ärztliche Untersuchung geschwänzt und stattdessen Kurzurlaub gemacht.

    Dembélé: «Es wird sicherlich emotional»

    Nun kommt es heute um 21 Uhr zum Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen. Der BVB ist zu Gast im Camp Nou und Dembélé spielt erstmals gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Gegenüber «Barça TV» erklärt der Franzose: «Ich habe noch Kontakt zu einigen ehemaligen Teamkollegen. Wir werden diesmal Rivalen sein, aber an unserer Beziehung wird sich nichts ändern.»

    bvb
    Ousmane Dembélé 2016 im Training mit dem BVB. - Keystone

    Er habe die Spieler seit seinem unrühmlichen Abgang nicht mehr gesehen, gibt er zu. «Emotional wird es sicherlich ein bisschen schwierig, aber ich freue mich sie zu sehen und gegen sie zu spielen.»

    Der BVB ist in Barcelona auf Punkte angewiesen. Derzeit liegt das Team von Lucien Favre noch auf Rang zwei. Jedoch ist davon auszugehen, dass Inter gegen Slavia Prag gewinnt. Im letzten Gruppenspiel in zwei Wochen treffen die Deutschen ebenfalls noch auf die Tschechen.

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