Argentiniens Verband und Trainer Jorge Sampaoli trennen sich

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    Argentinien,

    Nach einer enttäuschenden WM geben verschiedene Medien bekannt, dass Argentinien und Trainer Jorge Sampaoli künftig getrennte Wege gehen.

    Jorge Sampaoli wird künftig nicht mehr als Trainer der argentinischen Nationalmannschaft an der Seitenlinie stehen.
    Jorge Sampaoli wird künftig nicht mehr als Trainer der argentinischen Nationalmannschaft an der Seitenlinie stehen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jorge Sampaoli ist scheinbar nicht mehr Trainer der argentinischen Nationalmannschaft.
    • Die Equipe um Lionel Messi scheiterten an der WM im Achtelfinal an Frankreich.

    Jorge Sampaoli steht Medienberichten zufolge vor dem Aus als Fussball-Nationaltrainer Argentiniens. Der 58-Jährige habe sich mit dem Verband auf eine Auflösung seines Vertrages geeinigt, berichteten mehrere argentinische Medien am Samstagabend (Ortszeit). Demnach soll er eine Abfindung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar (1,7 Millionen Euro) kassieren. Es fehle lediglich noch die Unterschrift unter dem Auflösungsvertrag, hiess es. Eine offizielle Stellungnahme des argentinischen Verbands AFA gab es zunächst nicht.

    Nach dem enttäuschenden Achtelfinal-Aus bei der Fussball-WM in Russland hatte Argentiniens Verband Anfang der Woche zunächst entschieden, dass Sampaoli vorerst Trainer bleiben solle. Allerdings hatte der Verband erklärt, das Exekutivkomitee der AFA werde Ende des Monats zusammenkommen, um die Lage der Nationalelf um Superstar Lionel Messi sowie das Abschneiden bei der WM zu bewerten. Sampaolis Vertrag als Nationalcoach gilt noch bis zur WM 2022 in Katar.

    Unter Sampaoli war Argentiniens Nationalelf vier Jahre nach dem verlorenen WM-Finale gegen Deutschland im Achtelfinale des Turniers in Russland mit einer 3:4-Niederlage gegen Frankreich ausgeschieden. Unklar ist weiterhin, ob Kapitän Lionel Messi seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzt. Der mittlerweile 31-Jährige hatte sich nach dem WM-Aus noch nicht öffentlich zu seinen Plänen geäussert.

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