Thema der Innenministerkonferenz: Gewalt auf Fussballplätzen

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    Die Innenminister der deutschen Bundesländer wollen sich bei ihrer Konferenz in der nächsten Woche in Lübeck mit dem Thema Gewalt bei Amateurfussball-Spielen beschäftigen.

    Die Innenminister der Bundesländer wollen sich mit der Gewalt im Amateurfussball beschäftigen: Ein Schiedsrichter zieht die Rote Karte. Foto: Patrick Seeger/dpa
    Die Innenminister der Bundesländer wollen sich mit der Gewalt im Amateurfussball beschäftigen: Ein Schiedsrichter zieht die Rote Karte. Foto: Patrick Seeger/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Konkret wollen die Innenminister vom 4. bis 6. Dezember in Lübeck erarbeiten, welche Entwicklungen es in welchen Ländern gibt und welche Massnahmen dagegen helfen könnten.

    Das geht nach einem Bericht des «RedaktionsNetzwerks Deutschland» (RND) aus einer Beschlussvorlage des mecklenburg-vorpommerschen Innenminister Lorenz Caffier hervor. «Fussball ist ein Fest und es soll gefeiert werden. Wer das nicht begreift, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen», sagte der CDU-Politiker dem RND.

    Konkret wollen die Innenminister vom 4. bis 6. Dezember in Lübeck erarbeiten, welche Entwicklungen es in welchen Ländern gibt und welche Massnahmen dagegen helfen könnten. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hält es für wichtig, «dass immer, wenn etwas strafrechtlich Relevantes auf den Sportplätzen passiert, es auch zur Anzeige gebracht wird», sagte er dem RND. «Denn nur weil etwas in der Freizeit passiert, ist es noch kein Kavaliersdelikt.»

    Die Zahlen aus seinem Bundesland hätten ergeben, dass es in der Saison 2018/19 in Niedersachsen «in 425 Spielen Gewaltdelikte gab, die mit Abstand meisten davon im Herrenbereich», so Pistorius. «Ich befürchte, dass sich vor dem Hintergrund langfristig immer weniger junge Menschen ehrenamtlich als Schiedsrichter engagieren wollen.»

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