Russischer Verband wehrt sich - Verzicht auf Starts

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    Ukraine,

    Der russische Biathlon-Verband RBU hat eine Entscheidung des Weltverbands IBU scharf kritisiert, wonach Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus bei den letzten drei Weltcups in diesem Winter nur unter neutraler Flagge antreten dürfen.

    Der russische Biathlon-Verband RBU hat entschieden weder in den anstehenden Weltcups noch im IBU-Cup anzutreten. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
    Der russische Biathlon-Verband RBU hat entschieden weder in den anstehenden Weltcups noch im IBU-Cup anzutreten. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Die RBU halte den Schritt für «rechtswidrig, unvernünftig und kategorisch inakzeptabel», hiess es in einem Statement auf der eigenen Webseite. «Um die russischen Athleten nicht dem Risiko einer Demütigung auszusetzen» und ihre Sicherheit zu gewährleisten, habe man nun von sich aus entschieden, weder bei den anstehenden Weltcups noch im zweitklassigen IBU-Cup anzutreten.

    Die RBU habe keine offiziellen Regeln verletzt, hiess es in der Begründung: «Dies ist eine direkte Diskriminierung unseres Landes und russischer Athleten.» Man sei «empört über dieses rechtswidrige Vorgehen der IBU» und werde seine Rechte «vor Gericht verteidigen».

    Zuvor hatte die IBU als Reaktion auf den russischen Einmarsch in die Ukraine Sanktionen gegen die russischen und belarussischen Skijäger verkündet. Demnach dürfen bis auf Weiteres weder die russische noch die belarussische Flagge an den Wettkampforten zur Schau gestellt werden. Die Teamkleidung muss ohne die Nationalfarben neutral bleiben, nationale Symbole sind verboten. Auch die Hymnen werden nicht gespielt, zudem können neutrale Athleten keine Weltcup-Punkte für die Nationenwertung mehr sammeln.

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