Phoenix Suns

    Nach Debatte um Besitzer von Phoenix Suns: Sarver kündigt Verkauf an

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    USA,

    Der Besitzer der Basketball-Clubs Phoenix Suns und Phoenix Mercury kündigt nach seiner Bestrafung den Verkauf beider Clubs an.

    robert sarver phoenix suns
    Robert Sarver ist der Besitzer des NBA-Clubs Phoenix Suns. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Robert Sarver kündet acht Tage nach der Sperrung den Verkauf seiner NBA-Teams an.
    • Sarver kaufte die Teams der NBA, Phoenix Suns und Phoenix Mercury im Juli 2004.

    Eigentümer Robert Sarver hat am Mittwoch den Verkauf der Phoenix Suns und Phoenix Mercury angekündigt. Dieser Schritt erfolgt nur acht Tage, nachdem er von der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA für ein Jahr gesperrt und mit einer Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen US-Dollar belegt wurde.

    Sarver soll über Jahre rassistische und sexistische Kommentare abgegeben sowie Mitarbeiter des Basketball-Teams unprofessionell behandelt haben. Diese Bestrafung empfanden viele Spieler in der Liga als zu mild. Auch NBA-Superstar LeBron James beschwerte sich öffentlich.

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    Robert Sarver, Eigentümer der Phoenix Suns, beobachtet ein Spiel der Mannschaft. - Ross D. Franklin/AP/dpa

    Der Verkauf sei «die beste Lösung», obwohl er ursprünglich gehofft hatte, die Kontrolle über die Franchises behalten zu können.

    «Aber in unserem derzeitigen unversöhnlichen Klima ist es schmerzlich klar geworden, dass dies nicht mehr möglich ist. Dass alles Gute, das ich getan habe oder noch tun könnte, durch Dinge, die ich in der Vergangenheit gesagt habe, aufgewogen wird.» Das schrieb Sarver in einer Erklärung. «Aus diesen Gründen beginne ich mit der Suche nach Käufern für die Phoenix Suns und Mercury.»

    phoenix suns
    Phoenix Suns - Keystone

    Sarver kaufte die Teams der NBA (Suns) und der Frauen-Profi-Liga WNBA (Mercury) im Juli 2004 für rund 400 Millionen Dollar. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte den Wert der Suns kürzlich auf 1,8 Milliarden US-Dollar.

    NBA-Boss Adam Silver hatte die Strafe für Sarver am vergangenen Dienstag als hart, aber angemessen bezeichnet. Und darauf verwiesen, dass er mehr wisse über die Ergebnisse der Untersuchung als die breite Öffentlichkeit.

    Zudem betonte er, dass es in den USA verfassungsrechtlich hohe Hürden dafür gebe, jemandem Eigentum zu nehmen. Sarver sei nun mal kein Angestellter oder Geschäftsführer.

    Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Phoenix Suns, Jahm Najafi, hat am vergangenen Donnerstag Sarver zum Rücktritt aufgefordert. Nun reagierte dieser mit der Verkaufsankündigung.

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